Idee der Anti-Darwin Theorie der Entwicklung des Lebens

Dr.-Ing. Alfred Schurmann - Mathematiker und Informatiker
  
Siehe auch:

1)   Multicellular animals did not evolve from unicellular organisms , in Englisch
2)   Adaptive immune system did not evolve by mutations and selection   ; in Englisch
3)   
Human did not evolve by random cell
alterations and selection ; in Englisch
4)    Erstellung neuer Biotopen und Arten
abstract in English
5)    Entwicklung menschlicher Biotope und Bio-Systeme  abstract in English
6)    Arten- und Biotope-Schöpfer-Systemabstract in English

Zusammenfassung.
Weil Darwin`s Theorie der Entstehung von Arten falsch ist, wird neue Interpretation und Erklärung der Entwicklung des Lebens gegeben, auf Grund des Axioms, dass ein außerirdischer Entwickler (weiter L-Entwickler genannt) das Leben konstruierte/erstellte. Es wird angenommen, dass L-Entwickler Moleküle in Gasen und Flüssigkeiten bewegen kann, Er ist jedoch nicht fähig feste Gegenstände, z.B. kleine Steine, zu heben - dies ist ein Problem für den L-Entwickler. Auf Grund bekannter genetisch-biologischer Tatsachen wird dieses Axiom begründet, und geschildert wie L-Entwickler schrittweise, gezielt und systematisch lebende Systeme erstellte.  Er began mit Bakterien, dann erstellte Er die Protozoan Zelle mit Metaprogrammen (eukaryotischen Genen) die als Bausteine für alle sehr komplexe Organismen angewandt wurden; die ersten Vielzeller Tiere waren weiter ein wesentlicher schritt zu sehr komplexen lebenden Systemen. Weitere wichtige Schritte waren: Erstellung von Genfamilien, Immunsystemen, neuronalen Systemen, Reptilien, Insekten, u.s.w. bis zur Implementierung von Denk-Algorithmen in Menschenhirnen. Es werden auch einige Gedanken und Methoden die L-Entwickler ausgeführt/angewandt haben mußte analisiert. Am Ende wird begründet, dass Mathematiker, Physiker, Informatiker, Chemiker, Genetiker und Astronomen, die abstrakte und präzise Denk-Algorithmen benutzen, Subsysteme des L-Entwicklers sind, die Er mit Körpern mit Greif- und Bewegungsoperationen ausstattete.

Abstract. Because  Darwin`s theory of evolution of species is false, a new interpretation and explanation of life development is given. The axiom, that an extraterrestrial constructor (called below L-Constructor) made living organisms, is used. It is assumed that L-Constructor can move molecules in gases and liquids, but He cannot raise solid objects, e.g. a little stone - this is a problem for the L-Constructor. It is shown that this axiom is founded on known genetic-biology facts. L-Constructor made living organisms step by step in a systematic and goal oriented way:  He began with  building bacteria, then He made up protozoan cell with its complex meta-programs (eukaryote genes)  - the building  stone for all complex multicellular organisms; first multicellular organisms were  a very essential step in  establishing  all other complex organisms; the next important steps were: constructing gene-clusters, immune systems, neuronal systems, reptiles, fishes, insects, etc. until the implementation of reasoning algorithms in human brains. Some thougts and methods which L-Constructor must had applied are pointed out. At the end is concluded that mathematicians, physicists, computer scientiest, chemists, geneticists and astronomes who use abstract and exact reasoning algorithms are subsystems of the L-Constructor, who equiped it with bodies with grip and moving operations.

1. Einleitung
        In "Human did not evolve by random...." [SC3], (http://www.home-a-schurmann.de/hum.html ) habe ich bewiesen dass Darwin`s Evolutionstheorie der Entwicklung des Lebens falsch ist. In [SC1] "Multicellular animals did not evolve..." (http://www.home-a-schurmann.de/eukar.html ) ist bewiesen dass Vielzeller Tiere nicht durch zufällige Mutationen und Selektion entstehen konnten, und in [SC2] "Adaptive immune system did not...." (http://www.home-a-schurmann.de/imun.html ) ist bewiesen dass das adaptive Immunsystem nicht durch zufällige Mutationen und Selektion entstehen konnte. Außer dem beinhaltet die Evolutionstheorie zu viele Formulierungen der Art: "wenn gesch1 wahr ist....", "wir können gesch3 nicht erklären aber...", u.s.w. Es sind eigentlich Annahmen/Axiome der Evolutionstheorie. Man kann noch mehr Schwachstellen dieser Theorie nennen, aber dies ist nicht nötig. Wichtiger ist die Frage wie kann man die Entstehung der lebenden Organismen, deren Vielfalt und struktureller Ähnlichkeit wissenschaftlich erklären. Ich sehe nur die einzige Möglichkeit: man muß folgendes Axiom anwenden: Ein außerirdischer Entwickler (weiter L-Entwickler genannt) hat, aus für uns unbekannten Gründen, die lebenden Organismen entwickelt. Einige Biologen könnten sagen dass solch ein Axiom unwissenschaftlich ist. Dies stimmt nicht aus folgenden Gründen: (i) jede mathematische Theorie basiert auf Axiomen und kein Wissenschaftler behauptet dass mathematische Theorien unwissenschaftlich sind, (ii) die Annahme dass außerirdische Wesen und Entwickler nicht existieren ist auch ein Axiom, (iii) man kann unsere materielle Welt um den L-Entwickler ergänzen und als Teil der Welt in der wir leben betrachten.
        Solange die Evolutionshypothese keine Theorie ist, die exakt beweist dass lebende Organismen von alleine mittels bestimmten chemisch-physikalischen Operationen und Prozessen entstanden sind, ist der gesagte Entwickler Axiom notwendig um wissenschaftlich die Entstehung und Entwicklung des Lebens zu erklären.
        Weiter werde ich annehmen dass L-Entwickler das Leben auf der Erde erstellte, und vom Standpunkt eines System und Software Entwicklers, auf Grund der bekannten biologisch-genetischen Tatsachen, kurz begründen dass die Organismen gezielt und systematisch hergestellt wurden; dabei untersuche ich auch einige Denkprozesse/Methoden die L-Entwickler ausgeführt/angewandt haben mußte. Zuerst formuliere ich exakt das Axiom.
Entwickler Axiom. Die lebenden Organismen wurden von einem außerirdischen Entwickler (weiter L-Entwickler genannt) hergestellt, auf Grund folgender Eigenschaften:
E1.       L-Entwickler kennt die Mathematik, Physik, Informatik, Chemie und Astronomie;
E2.       Er hat die intellektuellen Fähigkeiten eines unmenschlich genialen System und Software Entwicklers;
E3.       Er kann Moleküle in Gasen und Flüssigkeiten (d.h. in nicht festen Körpern) bewegen, aber Er kann nicht direkt Gegenstände heben z.B. einen 100 g schweren Stein.
        Weiter zeige ich wie bekannte Tatsachen der Molekularbiologie und Genetik dieses Axiom begründen. Gebe auch einige Hinweise welche Absichten L-Entwickler haben mußte und welche System und Software Methoden Er anwendete. Die Frage warum L-Entwickler das Leben entwickelte kann nicht beantwortet werden. Aber Darwin`s Evolutionshypothese gibt auf diese Frage auch keine Antwort.

2. Einheitliche molekulare Bausteine der Einzeller und der selbe Programmcode
        Wie die ersten Zellen entstanden ist nicht bewiesen worden. Die Hypothese dass durch Zufall und Selektion sich so komplexe Systeme wie Bakterien und Archaeen entwickelten ist eine unbegründete Gedankenspekulation. Weil ich bewiesen habe dass einige lebende Systeme durch zufällige Mutationen und Selektion nicht entstehen konnten (s. [SC1] "Multicellular animals ...", [SC2] "Adaptive immune ..." und [SC3] "Human did not ..."), ist die Behauptung dass L-Entwickler Bakterien, Archaeen und Viren entwickelte, auf Grund der Eigenschaften (E1), (E2) und (E3), eine wissenschaftliche Erklärung. Diese Behauptung unterstützen auch die folgenden zwei Tatsachen:
U1.     Wie T. Brown (in [BRO], Kap. 18.1) schreibt, ist belegt dass die molekulare Grundbausteine aller Zellen einen einzigen Ursprung haben: ein Triplett aus Nukleotiden bestehend aus einer Base, einem Zucker und einer Phosphatgruppe; dieses Triplett ist als eine Instruktion interpretiert und codiert eine bestimmte Aminosäure, und die Interpretation jeder dieser Tripletts (genetischer Code genannt) ist praktisch in allen Organismen dieselbe. Wie T. Brown ([BRO], Kap. 18.1) schreibt, sind Lebensformen denkbar die auf anderen Informationsmolekülen beruhen, z.B. (i) eine Pyranosylform der RNA, in der Zucker etwas andere Struktur annimmt, (ii) eine Peptidnucleinsäure in der das Zucker-Phosphat-Rückrat durch Amidbindungen ersetzt ist. Aufgrund des Entwickler Axioms ist denkbar dass L-Entwickler einige Experimente auch mit diesen Informationsmolekülen machte, und wählte danach das gesagte Nukleotiden Triplett Base-Zucker-Phosphatgruppe als Grundbaustein und Informationsmolekül aller Organismen, dabei wußte Er dass diese Grundinformationsmoleküle Mutation anfällig sind.
U2.     Bakterien und Archaeen haben die selbe molekulare Module (Subsysteme) und den selben Programmcode (in DNAs und RNAs), nämlich Zellmemmbrane die Zytoplasma, ringförmiges Chromosom und Ribonukleinsäure RNA enthält, wobei das Chromosom aus DNA Sequenzen besteht und jede DNA besteht aus zwei Strängen, die eine Doppelhelix bilden und aus (in (U1)) gesagten Nukleotiden Tripletts gebaut sind. RNA ist ähnlich wie ein DNA Strang gebaut. In einigen DNAs ist ein Steuerungssystem (weiter mit STb bezeichnet) implementiert, das folgende Programme beinhaltet:
p1)       Prozedur für Transkription der codierenden Genen (in denen Programme in DNA gespeichert sind). Das Resultat ist ein mRNA Molekül das das Programm gespeichert in DNA enthält; dieses mRNA Programm steuert die Synthese eines Proteins.
p2)        Prozedur für Proteinsynthese nach dem in (p1) gesagtem mRNA Programm; das Ergebnis dieser Prozedur ist eine Aminosäurensequenz - ein Protein.
p3)        Prozedur für Vermehrung  der Zelle - sie bildet aus der Zelle zwei identische Zellen.
p4)        Prozeduren die den Stoffwechsel steuern.
p5)        Reparatur Prozeduren der geschädigten DNAs. Die Tatsache dass DNAs aus zwei Strängen bestehen die die selben Sequenzen von Instruktionen (Programme) speichern (also die DNA Programme sind in zwei Original Kopien gespeichert) ermöglicht Reparaturen wenn der eine Strang beschädigt/verändert wurde. Dies deutet darauf dass L-Entwickler schon die ersten Einzeller so konstruierte, dass sie reparaturfähig waren. Dies ist kein genialer Gedanke, weil menschliche Software Entwickler auch mittels mehr als einer Kopie wichtiger Daten speichern um die Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit der Software zu steigern. Auch die in (p5) gesagten Reparatur Prozeduren sind nicht genial, weil sie die vorhandenen Eigenschaften der Systeme Bakteria und Archaea anwenden. Genial sind die Konstruktionen dieser gesamten Systeme.  Die Reparatur Prozeduren führen auch Algorithmen für Anpassung der Zelle zu veränderten Umgebung aus - sie machen die Zelle sehr adaptationfähig. Einige Bakterien haben Plasmide die ringförmige DNA Sequenzen enthalten. Diese Gene-Programme gehören auch zu Reparaturprozeduren - sie enthalten Adaptation Programme (Resistenzgene genannt) und Programme für Replikation von Plasmiden.
        Die Modifikationen der (p4) Prozeduren und kodierenden Genen-Programmen verursachten neue Bakterien und Archaea  Arten, wobei neue Bakterien Arten aus Bakterien und Archaea Arten aus Archaeen entstanden sind. Diese Modifikationen machte L-Entwickler oder sie entstanden durch Mutationen, wobei die Selektion in beiden Fällen wirkte, d.h. die modifizierten Bakterien und Archaeen überlebten nur wenn ihre Steuerungssysteme funktionierten und sie zu ihrer Biowelt angepasst waren.
        Besonders wichtige Rolle hatten die Mutationen verursacht durch transponierbare Elemente - es sind viele relativ kleine aber komplexe Programme (von 700 bis über 2500 Nukleotiden Paare) die Gensegmente löschen, auf andere Stelle des Chromosomes (oder auf andere Chromosome, bei Vielzellern) übertragen oder Kopien machen (mehr darüber in [SC1] http://www.home-a-schurmann.de/eukar.html und Snustad & Simmonns [SMS] ). In [SMS] (Kap. 18 "Evolutionary Issues concerning ...") ist die Hypothese, dass transponierbare Elemente Werkzeuge der Natur für genetische Entwicklung sind. Diese Behauptung stimmt wenn man "Natur" als L-Entwickler deutet. Mittels den vom L-Entwickler erstellten transponierbaren Elementen konnte Er viel leichter und schneller wesentliche Änderungen der Gene in Bakterien und Archaeen, und später in Eukaryoten, durchführen.
        Außer transponierbaren Elementen haben viele Bakterien und Archaeen Arten folgende Mechanismen-Operationen für Gentransfer: Transformation, Konjugation und Übertragung durch Viren. Einige Bakterien haben Gene-Programme für Aufnahme von freien DNAs.  Bei Konjugation werden Gene einer Bakterie in eine andere übertragen, wobei der Vorgang durch spezielle Programme (Gene und transponierbare Elemente) gesteuert ist. Dank der einheitlichen Bauweise, sind die gesagten Gentransfer-Mechanismen/Operationen auch zwischen Bakterien und Archaeen, und umgekehrt angewandt. Diese Mechanismen/Operationen und die gesagten Reparaturprozeduren (p5) ändern auch autonom (ohne direkte Mitwirkung des L-Entwicklers) Bakterien und Archaeen, und mittels Selektion überleben die gut angepassten Prokaryoten.
Viren. Viren haben Programme und Werkzeuge mittels deren sie in eine Zelle (Wirtszelle) eindringen, dort die Steuerung der Wirtszelle übernehmen und die Moleküle (auch DNAs) der Wirtszelle benutzen um Einzelteile (Module) zu erstellen, und aus denen ganze Viren zusammenzustellen (auch in Fabriken sind Maschinen nach diesem Prinzip gebaut). Virus ist ein Miniroboter der selbst die selben Miniroboter herstellt und dabei die Wirtszelle zerstört. Einige Viren dringen in Zellen und mittels speziellen Programmen (Genen) integrieren ihre DNA oder RNA Sequenzen in ein Chromosom der Wirtszelle. Nach vielen Vermehrungen der Wirtszelle (mit den integrierten DNAs des Viruses) schneidet ein Programm die DNAs des Viruses aus und die Virus DNAs funktionieren wie die oben gesagten Virus-Miniroboter; dabei werden, in einigen Fällen, beim Ausschneiden aus dem Wirtschromosom auch Gene der Wirtszelle ausgeschnitten und in das Virus übertragen. In dieser Weise übertragen Viren fremde Gene.
        Die gesagten komplizierten Programme (Gene) und Werkzeuge der Viren und deren effiziente Zusammenarbeit und Übereinstimmung mit den Wirtszellen ist ein Beleg dafür, dass L-Entwickler Urviren erstellte um Wirtszellen Gene zu übertragen, und dabei akzeptierte Er die Vernichtung der Wirtszellen. Mit dem Vernichten von Bakterien durch Viren realisierte, wahrscheinlich, L-Entwickler das Prinzip (die Methode) der Aufrechterhaltung des biologischen Gleichgewichts innerhalb eines Biotops (Homöostease).
Protozoans. Es sind Einzeller Tiere (sie gehören zu Eukaryoten) die komplexer sind als Bakterien und Archaeen, die zu Prokaryoten gehören. L-Entwickler konstruierte eukaryotische Einzeller so dass Er sie als Bausteine aller sehr komplexen Vielzeller Organismen anwenden konnte, weil:
i)         ein eukaryotischer Gen nicht ein Programm speichert sondern ein Metaprogramm, aus dem viele Programme (solche wie in Bakterien Genen) hergestellt und ausgeführt werden;
ii)        eine eukaryotische Zelle hat folgende modulare Bauweise: Zellwand, Zytoplasma, Organellen, Mitochondria, Ribosomen und Zellkern, wobei im Zellkern  sind die Steuerungszentrale (mit Reparaturprozeduren) der Zelle und eukaryotische Chromosome, die aus Sequenzen eukaryotischer Gene bestehen; und Organelle wichtige Funktionen erfüllen z.B. Energie für die Zelle herstellen, und Mitochondrien enthalten Bakterien ähnliche Gene (s. T. Brown [BRO], Kap. 8.3).
        Dabei benutzte L-Entwickler die vorher in Bakterien und Archaeen angewandten Module und Prozeduren z.B. die selbe molekulare Bauweise der Gene und die selbe Interpretation (Kodierung) der molekularen Bausteine, und sehr ähnliche Prozeduren für Vermehrung (Prozedur (p3)) und Proteinherstellung (Prozeduren (p1) und (p2)). L-Entwickler benutzte sicher die gesagten Werkzeuge: transponierbaren Elemente, Viren und ganze Bakterien (z.B. um Mitochondrien zu bauen, s. T. Brown [BRO], Kap 8.3).
        Die Methode schon entwickelte und funktionierende Elemente/Teile/Prozeduren in mehr komplexen Systemen zu benutzen wird auch von menschlichen System und Software Entwickler angewandt; der große Unterschied: Mensch ist nicht fähig solche eukaryotische Zelle zu entwickeln, die als Grundbaustein für so komplexe und verschiedene Systeme wie Pilze, Würmer, Reptilien, Fische, Insekten, Pflanzen, Vögel und Säugetiere angewandt werden konnten. Die Konstruktion der eukaryotischen Zelle - erstens wie gesagt sehr komplex, zweitens durchschaubare modulare Bauweise und drittens weitere Entwicklung der Systeme Bakterien und Archaeen - ist ein wichtiger Beleg dass L-Entwickler die ersten eukaryotischen Zellen als ein wichtiger Schritt zur Herstellung mehr komplexer Systeme betrachtete.

3. Der entscheidende Schritt - die Vielzeller Organismen
        Wie ich in [SC1] "Multicellular animals ..." bewies, Vielzeller Tiere konnten sich nicht von Einzellern durch zufällige Mutationen und Selektion entwickeln. Schon die Konstruktion der eukaryotischen Gene (die Metaprogramme speichern) ist ein wichtiger Hinweis, dass L-Entwickler die Absicht hatte viel komplexere Organismen zu entwickeln, weil für Einzeller solche Gene unnötig kompliziert und zu komplex sind. Aber die ganze eukaryotische Protozoan Zelle, insbesondere deren Metaprogramme, ermöglichte enorm viele und verschiedene Vielzeller Organismen zu erstellen, aber von alleine, durch Zufall, Mutationen und Selektion, konnten sich nicht sogar die relativ einfachen Vielzeller wie Seeigel und Würmer (z.B. Rhabditidae) entwickeln.
        Die folgenden Belege weisen eindeutig darauf, dass L-Entwickler - der Große Konstrukteur - bei Herstellung der ersten Vielzeller und neuen Subsystemen in diesen Organismen, die Absicht hatte enorm viele sehr komplexe und verschiedene Organismen herzustellen:
S1.         unmenschlich geniale Methode der Vermehrung aller Vielzeller Tiere (Mensch eingeschlossen) und Pflanzen; mehr in "Satz S1";
S2.         die Metaprogramme die den Prozess der embryonalen Entwicklung der ersten Tiere (Seeigel, Würmer) steuern sind so adaptations- und modifikationsfähig, dass sie in der embryonalen Entwicklung aller Tiere angewandt werden konnten, wobei diese Genialität besteht hauptsächlich in den angewandten Metaprogrammen und Metainstruktionen (Transkriptionsfaktoren) die perfekt an bestimmten Orten, zu bestimmter Zeit und in bestimmter Dauer zusammenarbeiten; auch neue Subsysteme in Vielzeller Tieren, wie z.B. die Globingenfamilie und die Immunsysteme sind so entwickelt worden, dass sie in allen mehr komplexen Organismen angewandt wurden; mehr in "Satz S2";
S3.          die benutzten Familien von Metaprogrammen (Genen), Metainstruktionen (Transkriptionsfaktoren) und Signalwege (Signalsysteme) in eukaryotischen Einzellern und ersten Vielzellern sind so durchdacht und adaptationsfähig entwickelt worden, dass sie in allen Vielzeller Tieren angewandt werden konnten (s. E. Davidson [DAV], Kap. "The Regulatory Apparatus encoded ..."); z.B. Metaprogramme und Metainstruktionen für Stoffwechsel Funktionen, Prozeduren die aus Metaprogrammen Programme (RNAs) für Steuerung der Produktion von Proteinen herstellen,  und Prozeduren für Vermehrung eukaryotischer Zellen (s. z.B. W. Janning & E. Knust [WJK] oder D. Snustad & M. Simmons [SMS]).
Weiter erläutere ich diese Behauptungen genauer.
Satz S1.      Alle Vielzeller Tiere vermehren sich nach einer Methode die folgend sehr kurz dargestellt ist (genauere Beschreibungen sind in D. Snustad & M. Simmons [SMS], E. Davidson [DAV] und W. Janning & K. Knust [WJK]). Vielzeller Tiere produzieren entweder Eizellen oder Spermien in denen Systeme von Metaprogrammen (hier mit pre-SMP(E) bzw. pre-SMP(S) bezeichnet) implementiert sind. Wenn Eizelle mit Sperma befruchtet wird, dann vereinigen sich die Software Systeme pre-SMP(E) und pre-SMP(S), durch Rekombination, und bilden das Steuerungssystem SMP der befruchteten Eizelle; wobei die maternale Gene (Metaprogramme) von pre-SMP(E) in SMP sind und für die erste räumliche Gestaltung des Embryos aktiv werden. Diese maternale Metaprogramme bestimmen die Körperachse und die ersten Unterteile (Regionen) des Embryos: Ektoderm, Mesoderm und Endoderm - es ist der räumliche Anfangsplan in dem Metaprogramme (und Programme) und Metainstruktionen (d.h. Transkriptionsfaktoren) eingetragen sind. In jedem dieser Unterteile werden die dort eingetragenen Metaprogramme (oder Programme) aktiviert oder gehemmt, und sie steuern die Bildung von neuen Vorläuferzellen (in Zellgruppen oder Imaginalscheiben organisiert). Dadurch entstehen neue Mini-Regionen mit eingetragenen Metaprogrammen und Metainstruktionen - der räumliche Plan für weitere Entwicklung neuer Körperorgane ist in dieser Weise erstellt worden. Die Metaprogramme und Metainstruktionen in den neuen Mini-Regionen (den gesagten Vorläuferzellen) werden aktiviert oder gehemmt, und steuern die Entwicklung dieser Vorläuferzellen (Mini-Regionen) zu weiter entwickelten Regionen in denen neue Vorläuferzellen für neue Körperrorgane gebildet werden. Dieser Prozess verläuft solange bis ein adulter Organismus ensteht. Die gesagte Bildung von Zellen und Regionen verläuft meistens nicht unabhängig; Zellen und Regionen senden Metainstruktionen und Signale zu Nachbarzellen und Nachbarregionen, und in dieser Weise koordinieren sie ihre Entwicklung; auch die Zeit, der Ort und Dauer der Anwendung dieser Metainstruktionen und Signale sind sehr wichtig.
         E. Davidson [DAV] (Kap. "Gene Regulatory Functions ...") bemerkte dass die Methode (das Projekt) der embryonalen Entwicklung ähnlich wie in modernen Konstruktionsfirmen erstellt wurde, aber das ist eine große Unterbewertung der Komplexität der embryonalen Entwicklungsprozesse - kein technisches System mit Computern und Software ist so komplex, und Menschen sind nicht fähig so komplexe Entwicklungsprozesse zu entwerfen und herzustellen.
Satz S2.      Viele Metaprogramme (eukaryotische Gene) die die Entwicklung befruchteter Eizelle zum adulten Organismus steuern und in den ersten Tieren (Seeigel, Würmer) angewandt sind, haben folgende Eigenschaften:
M1.       Sie sind so adaptationfähig  und kompatibel, dass sie zur Entwicklung enorm vieler und verschiedener Tiere, wie Reptilien, Insekten, Fische, Vögel und Säugetiere, angewandt wurden; und das nicht nur wegen der großen Möglichkeiten der Metaprogramme, aber weil die Programmmodule  (Gensegmente) dieser Metaprogramme in abstrakter Weise charakteristische  Abschnitte der Entwicklungsprozesse darstellen. Die selbe Metaprogramme, Metainstruktionen und Signalsysteme sind in sehr verschiedenen embryonalen Entwicklungsprozessen in sehr verschiedenen Tieren angewandt. Die Genetiker nennen solche Metaprogramme "konservative Gene"; z.B. die meißten Metaprogramme die die erste Phase der embryonalen Entwicklung steuern haben diese Eigenschaften.
M2.        Jedes Metaprogramm kooperiert eng zusammen mit anderen Metaprogrammen; einige wie z.B. die hox-Gene bilden sogar ein System (Familie) das verschiedene Teile der Entwicklungsprozesse in allen Vielzeller Tieren steuert. Diese Kooperation muß räumlich und zeitlich perfekt funktionieren, andernfalls kommt es zu Störungen und Fehlentwicklungen.
M3.        Für die embryonale Entwicklung der ersten Tiere (Seeigel, Würmer, Fliege Drosophila) bräuchte man nicht so komplexe Metaprogramme die in Genen dieser Tiere gespeichert sind; z.B. nicht alle hox-Gene in den gesagten ersten Tieren sind bei deren Entwicklung benutzt (s. E. Davidson [DAV], Kap "The basic Package for..."), erst in den Wirbeltieren sind sie angewandt. Dies bedeutet, dass L-Entwickler schon bei Herstellung der ersten Vielzellern die Entwicklung viel komplexerer Organismen plante.
             Beispiel von Metaprogramm Familien mit den Eigenschaften (M1) und (M2) sind die hox-Gene. Ihre verschiedene Anwendungen sind in E. Davidson ([DAV], Kap. "hox-Gene Functions and ...") gegeben. Davidson behauptet jedoch dass die Modifikationen und Adaptationen von Genen durch Aneignung (cooption) ausgeführt wurde, was nicht stimmen kann weil es keine Mechanismen (Operationen) gibt die Gene-Metaprogramme zu anderen Funktionen adaptieren - durch zufällige Mutationen und Selektion konnten nicht solche Adaptationen erreicht werden.
             Wie in (M3) erwähnt, erstellte L-Entwickler die ersten hox-Metaprogramme schon bei der Erstellung der ersten Tiere (Seeigel, Würmer, Fliege Drosophila), obwohl Er einige dieser Metaprogramme erst nach 100 Mio Jahren bei Herstellung der Wirbeltiere anwendete. Das hox-Metaprogramm-Cluster reguliert die Ausführung von Metaprogrammen in verschiedenen embryonalen Domänen, z.B. die Ausführung (z.B. durch Hemmung einiger Metaprogramme) von Metaprogrammen in den Domänen für Bildung der A/P Axe des embryonalen Körpers, der Halteren, der Flügeln bei Insekten und Vögeln, der Beine bei Insekten, Vögeln, Mäusen, Hunden und Menschen, der Fischflossen, der Menschenarme, der Hände und der Gehirndomänen. Es ist unwissenschaftlich zu glauben, dass die hox-Gene-Metaprogramme durch zufällige Mutationen und Selektion, oder  wie E. Davidson behauptet durch Aneignung (cooption), enstehen konnten. E. Davidson bemerkte (in [DAV], Kap. "hox-Gene Functions ..."), dass das hox-Gen Cluster die ungewöhnliche Eigenschaft hat eine Menge von Transkriptionsdomänen zu generieren die eine orientierte räumliche Sequenz darstellen; dies hat die abstrakte Eigenschaft eines vektoriellen  Musterbildungssystem ("this has the abstract property of a vectorial patterning system").
           Nachdem L-Entwickler die ersten hox-Metaprogramme herstellte und einige von ihnen in den ersten wirbellosen Tieren anwendete, verdoppelte Er (sicher mittels transponierbaren Elementen und Viren) diese hox-Gene und modifizierte/adaptierte sie zu anderen vielseitigen Anwendungen. In dieser weise haben z.B. wirbellose Amphioxus zwei hox-Gen Clusters, und Säugetiere vier hox-Gen Clusters (s. T. Brown [BRO], Kap 18).
Satz S3.        Die in Satz S1 und S2, und in (S3) erwähnten Metaprogramme, Metainstruktionen, Signalketten und Prozeduren, und die bis zu den ersten Vielzeller Tieren entwickelten Werkzeuge/Operationen (transponierbare Elemente, programmierte Mutationen wie Inversion, Rekombination und Deletion, und Transduktion durch Viren und Bakterien) ermöglichten dem L-Entwickler neue Gen-Metaprogramm-Familien für mehr komplexe Organismen herzustellen, z.B. Globingene (Globinmetaprogramme) und die Immunsysteme - das angeborene und adaptive.
Entwicklung der Globingen Superfamilie. T. Brown (in [BRO], Kap 18) und P. Snustad & M. Simmons ([SMS], Kap. "Molecular Evolution and ...") beschreiben wie die Multi-Globingenfamilie entwickelt wurde; sie benutzen jedoch das Evolutionsdogma, nach dem diese Genfamilie sich von alleine (durch zufällige Verdopplung, Mutationen und Selektion) von einem Vorfahrenglobingen entwickelte, was wissenschaftlich nicht begründet ist. Die konsistente Erklärung ist: L-Entwickler erstellte das Vorfahrenglobingen mittels seiner Eigenschaft (E3) und gesagten Werkzeugen/Operationen vor mehr als 800 Mio Jahren; dann vor 800 Mio Jahren verdoppelte Er es und von einer dieser Kopie erstellte er das Neuroglobin, und die andere Kopie adaptierte Er (so wie in Abbildung 18.8 und 18.8 in T. Brown, Kap 18 dargestellt) zu anderen Globingenen (Cytoglobin, Myoglobin, alfa-Globine, beta-Globine) die Er zu verschiedenen Funktionen in Säugetieren anwendete.
Entwicklung der Immunsysteme. Viren, Bakterien, Pilze und Hefen dringen in eukaryotische Zellen ein und zerstören sie im Endeffekt. Zur Abwehr dieser Fremdkörper implementierte L-Entwickler das s.g. angeborene Immunsystem in Vielzeller Tieren. Die Idee ist einfach, wenn gesagte Fremdkörper eindringen und charakteristische Merkmale (PAMs genannt) haben, dann werden sie vom Abwehrsystem erkannt und zerstört. Die Realisierung dieser Idee ist jedoch nicht einfach und verläuft wie folgt (s. B. Lewin [LEW], Kap. 32.21):
i)       wenn gesagter Fremdkörper mit bestimmten Merkmalen PAMs in Zelle eindringt, dann schaltet er die Herstellung von Peptiden ein;
ii)      diese Peptiden aktivieren Toll ähnliche Rezeptoren des Immunsystems;
iii)      solch ein Rezeptor aktiviert einen Signalweg der eine Metainstruktion herstellt;
iv)      diese Metainstruktion aktiviert ein Metaprogramm der Moleküle herstellt die den Fremdkörper zerstören.
          L-Entwickler (wie ein guter menschlicher System und Software Entwickler) benutzte dabei vorhandene Module: Toll-Rezeptoren und Toll-Signalketten - Er adaptierte sie zu gewünschten Funktionen. L-Entwickler mußte auch die charakteristische Merkmale PAMs in gesagten Fremdkörpern auswählen (oder vielleicht baute Er die PAMs ein, bei Herstellung dieser Organismen), was bei so großer Vielfalt von Organismen nicht so einfach war.
Das adaptive Immunsystem. In Wirbeltieren die Kiefer haben ist zusätzlich zum angeborenem Immunsystem ein wesentlich effektiveres und komplexeres Abwehrsystem implementiert, das adaptive Immunsystem. Wie ich in [SC2] ("Adaptive immune system did not ...." ,  http://www.home-a-schurmann.de/imun.html  ) bewiesen habe, konnte es nicht durch zufällige Mutationen und Selektion entstehen. L-Entwickler implementierte das  adaptive Immunsystem in mindestens zwei Schritten: (i) zuerst installierte Er in kieferlosen Wirbeltieren (z.B. in Neunaugen und Schleimallen) Lymphozyten ähnliche Zellen, die viele Gene expremieren die auch in Säugetier Lymphozyten aktiv sind (s. J. Klein [KLF], "2003); (ii) dann implementierte Er die restlichen Hauptkomponenten des adaptiven Immunsystems in Kiefertieren. Das adaptive Immunsystem besteht aus zwei Abwehrsystemen: das B-Lymphozyten System, und das T-Zell-Rezeptor System mit dem Haupthistokompatibilitäts-Komplex (in Kürze Mhc System genannt). L-Entwickler erstellte diese zwei Subsysteme nach der selben Methode und benutzte im T-Rezeptor-System ähnliche Prozeduren zur Herstellung von Antikörpern (Immunglobine oder Ig Proteine genannt) wie in B-Lymphozyten, und beide Systeme haben ein Gedächtnis für schon zuvor aufgetretenen Fremdkörper. Das adaptive Immunsystem ist beschrieben in  P. Snustad & M. Simmons ([SMS], Kap. 23) und in B. Lewin ([LEW], Kap. 23). Die Komplexität dieses Systems habe ich in [SC2] ("Adaptive immune ...") charakterisiert. Hier weise ich nur auf seine folgende drei Eigenschaften:
i.      Es enthält neue Art von Metaprogrammen, hier Assemble-Metaprogramme genannt - sie setzen zusammen folgende zwei Arten von Metaprogrammen (Genen):
V-J-C Metaprogrammme (Lambda oder Kappa Leichtketten Gene genannt) aus einem V Gen Segment, einem J Gen Segment und einem C Gen Segment;
V-D-J-C Metaprogramme (schwer-Ketten Gene genannt) aus einem V Gene Segment, einem D Gen Segment, einem J Gen Segment und einem C Gen Segment.
Die Gene (Metaprogramme) V-J-C und V-D-J-C werden ausgeführt und produzieren Lambda oder Kappa leicht-Ketten Proteine (die als Operationen interpretiert sind) bzw. schwer-Ketten Proteine (auch als Operationen interpretiert);
ii.        Es benutzt schon vorhandene Metaprogramme und Komponenten, z.B. die gesagten Lymphozyten ähnliche Zellen in kieferlosen Wirbeltieren, und viele Gene (Metaprogramme) die in diesen Zellen erstellt werden;
iii.       Das so ausgeklügelte Abwehrsystem ist nicht perfekt - es schützt zu wenig vor solchen Krankheitserregern wie z.B. Trypanosomen (eine Flagellaten Gattung), Cholera und Pest. Das Entwickler Axiom ist nicht ausreichend um die Frage warum es so ist zu beantworten. L-Entwickler der so komplexes System wie die embryonale Entwicklung erstellte, wäre fähig das adaptive Immunsystem so zu ergänzen dass es auch solche Krankheitserreger effektiv bekämpfte.
          Um sein Ziel zu erreichen - die Entwicklung hoch komplexer Organismen, wie Säugetiere - war der Große Konstrukteur L-Entwickler "gezwungen" das adaptive Immunsystem in diesen Organismen zu implementieren, andernfalls hätten die enorm viele Viren, Einzeller und Pilze das Aussterben der Säugetiere verursacht und das biologische Gleichgewicht wäre nicht vorhanden.

4. Das seltsame System Mensch
        Die eukaryotische Einzeller, insbesondere ihre Metaprogramme, sind so unmenschlich genial das sie zur Entwicklung enorm vieler und verschiedener lebender Systemen angewandt werden konnten, z.B. zu embryonalen Entwicklung und Herstellung von Algen, Pilzen, Würmern, Reptilien, Farnen, Gräser, Bäumen, Tintenfischen in tiefen Meeren, Haifischen, Karpfen, Flusspferden, Insekten, Vögeln, Fledermäusen, Raten, Katzen, Schaffe u.s.w. Es ist möglich das z.B. Raten von Mäusen durch zufällige Mutationen und Selektion sich entwickelten. Aber in dieser Weise konnten sich nicht sehr verschiedene Arten entwickeln, aus dem selben Grund wie das adaptive Immunsystem sich nicht durch zufällige Mutationen und Selektion entwickeln konnte. Nur L-Entwickler, mittels seinen Werkzeugen (transponierbare Elemente, programmierte Mutationen, Viren, Bakterien), konnte fällig neue Arten herstellen, dabei, wie im Falle des adaptiven Immunsystems, erstellte Er neue Arten schrittweise, wie z.B. die Vögel: nach Herstellung von Reptilien erstellte Er zuerst den Uhrvogel Archaeopteryx lithographica (ein Fossil), danach die ersten Vögel. Das genannte Fossil war nicht gut angepasst zur Umgebung und ist durch Selektion ausgestorben. Aus den ersten Vögeln konnte L-Entwickler viele neue Vogelarten herstellen, wobei sehr verwandte Arten entstanden sicher ohne direkte Mitwirkung des L-Entwicklers.
              Wie ich in [SC3] ("Human did not ...", http://www.home-a-schurmann.de/hum.html  ) bewiesen habe, konnten nicht Menschen durch zufällige Änderungen von Zellfunktionen und Selektion entstehen. L-Entwickler erstellte das System Mensch in mehreren Schritten, wie die bekannten Fossilien belegen (s. z.B.  P. Snustad & M. Simmons [SMS], Kap. "Human Evolution", und T. Brown [BRO], Kap. 18.4): Von einem Vorfahren vom Schimpanse erstellte Er (vor 5 Mio Jahren) den Ardipithecus ramidus, dann (vor 3,5 Mio Jahren) den Austrolapithecus aferensis, dann (vor 2,5 Mio Jahren) den Homo habilis, dann (vor 1 Mio Jahren) den Homo errectus, dann (vor ungefähr 0,8 Mio Jahren) den Homosapiensis und erst danach den modernen Menschen (vor "200000 - 110000 Jahren). Die erwähnten Vorfahren des Menschen waren nicht genügend angepasst zur Umgebung und sind durch Selektion ausgestorben.
             Viele Genetiker behaupten, dass es nur kleine Unterschiede zwischen Menschen und Schimpansen gibt, weil ihre Genome in mehr als 89% übereinstimmen (s. T. Brown [BRO], Kap. 18.4 oder P. Snustad & M.Simmons [SMS], Kap. "Human Evolution"). Anderseits, codieren nur 29% der menschlichen Gene die selben Aminosäurensequenzen wie bei Schimpansen, was der genannten Übereinstimmung von Genomen widerspricht. Dies beweist zu welchen irreführenden Schlußfolgerungen solche Vergleiche führen können.
             In Wirklichkeit ist Mensch ein sehr seltsames System das sich von anderen lebenden Systemen sehr wesentlich unterscheidet, weil im Gehirn der Menschen Denk-Algorithmen implementiert sind die andere lebende Systeme nicht haben, nämlich (s. A. Schurmann [SC3], "Humann did not ..."):
ah1.      Algorithmen, realisiert in neuronalen Schaltkreisen (Erregungskreisen), die Klassen von Objekten, Objekten und Klassen von Aktivitäten Namen zuweisen (akustische Muster, Wörter genannt), es sind Abstraktionsoperationen, weil sie Objekte und Aktivitäten in  verschiedene Kategorien klassifizieren, und bilden für jede dieser Klasse  ein internes Modell. Also, für jede Klasse von ähnlichen Objekten und Aktivitäten ist ein symbolischer Name zugewiesen der die Klasse bezeichnet und repräsentiert. Solcher symbolischer Name unterscheidet sich von visuellen oder akustischen Mustern (Signalen) die Objekte generieren (es sind Eigenschaften dieser Objekte), weil ein symbolischer Name eine Abstraktion ist und nicht Eigenschaft eines oder mehrer Objekten; z.B. das Wort "Hund" ist der Name einer Klasse von Hunden, aber wenn ein Hund H1 auf ein gelerntes Wort reagiert, dann ist das für H1 nur ein Signal für eine emotionelle Eigenschaft und nicht ein abstrakter Name.
ah2.        Algorithmen für Lernen, Bilden und Erkennen von Sätzen einer Sprache mittels symbolischen Namen von Objekten und Aktivitäten (s. (ah1)). Wir wissen nicht wie diese Algorithmen funktionieren; wir kennen nur ihre Ergebnisse - wir können Sprachen lernen und anwenden (Sprechen). Diese Algorithmen sind sehr komplex und sind in mehreren neuronalen Schaltkreisen im linken frontalen Kortex des Gehirns implementiert (s. Purves at al. [PAF], Kap. 27).
ah3.        Algorithmen für Lernen und Erkennen von Zahlen, und Zählen, realisiert in neuronalen Schaltkreisen. Zahlen und Zählen sind auf höherem Abstraktionslevel als symbolische Namen für Klassen von Objekten und Aktivitäten (gesagt in (ah1)).
ah4.         Algorithmen für Lernen und Ausführen von arithmetischen Operationen (Addition, Subtraktion und Multiplikation). Wir wissen nicht wie diese Algorithmen in neuronalen Schaltkreisen realisiert sind. Wir wissen nur wie die Algorithmen für Zählen und den arithmetischen Operationen im Computer ausgeführt sind.
ah5.        Algorithmen für Denken über die Lösung folgendes Problems: ein Mensch H hat in seinem Hirn Objektmodelle M(O1),...,M(On) mit Namen N1,...,Nn gespeichert; das Denkproblem des Menschen H: "kann ich eine Zielsituation Sg erreichen, wenn ich in Situation Sp sein würde in der die Objekte N1,...,Nn sind und ich in der Situation Sp Aktivitäten A1,...,Am ausführen könnte?".
          Zusätzlich zu den genannten Algorithmen (ah1),...,(ah5) haben einige Menschen einige folgende Algorithmen für höheres abstraktes und kreatives Denken:
ah6.        Algorithmen für Ausführung abstrakter Denkprozesse in der klassischen Physik, Astronomie, Informatik, Chemie und Genetik.
ah7.        Algorithmen für Ausführung sehr abstraktes Denken in Höherer Mathematik und Kernphysik.
ah8.        Algorithmen für kreatives  Denken in der klassischen Physik, Informatik, Astronomie, Chemie und Genetik, die ermöglichen aus erkannten Fakten ein neues Gesetz, eine Formel, Prozedur oder abstraktes Modell zu bilden. Beispiele: (b1) Archimedes befasste sich mit Körpern in Flüssigkeiten  und (vor mehr als 2200 Jahren) kamen seine (ah8) Algorithmen im Hirn zu folgendem abstrakten Gesetz: "Der Antrieb eines in eine Flüssigkeit eingetauchten Körpers entspricht dem Gewicht der von ihm verdrängten Flüssigkeitsmenge"; (b2) Auf Grund vieler Beobachtungen und Experimenten erstellten einige Genetiker die abstrakten Modelle der eukaryotischen Zelle, des eukaryotischen Gens und des eukaryotischen Chromosoms.  
ah9.       Algorithmen für kreatives sehr abstraktes Denken in der Mathematik und Kernphysik, die ermöglichen neue Gesetze, Systeme, Verfahren und Denkweisen in der Mathematik oder Kernphysik zu bilden. Beispiel: vor mehr als 2220 Jahren haben Algorithmen (ah9) im Hirn des Euklides die erste exakte axiomatische Geometrie konstruiert und die erste axiomatische Denkweise erfunden.
             Außer diesen Denkalgorithmen haben einige Menschen das folgende Bedürfnis  (nach meiner Schätzung haben es weniger als 15%  der Menschen):
ah10.     Bedürfnis nach Wissen und Erklärung warum und wie Objekte und Prozesse in der Umgebung und der Welt funktionieren.
          Dieses Bedürfnis ist ein wesentlicher Faktor der die Denkalgorithmen (ah6),...,(ah9) aktiviert, wenn noch andere notwendige Bedingungen erfüllt sind. Man weiß nicht wie dieses Bedürfnis, verbunden mit dieser Motivation, im Hirn realisiert ist. In von mir beschriebenen emotionellen Roboter sind nicht sehr komplizierte Algorithmen gegeben die solche Bedürfnisse und Motivationen realisieren.
           Die in (ah1),...,(ah9) gesagten Denkalgorithmen hat auch Der L-Entwickler und kennt die Gesetze der Mathematik, Physik, Informatik, Chemie, Astronomie und Genetik. Somit denken echte Mathematiker, Physiker, Informatiker, Chemiker, Genetiker und Astronomen, in beschränkter Weise, wie L-Entwickler! Mit anderen Worten, L-Entwickler implementierte einen sehr kleinen Teil seiner Denkalgorithmen in vielen menschlichen Hirnen! Somit sind Menschen, die Denkalgorithmen (ah6),...,(ah9) benutzen, Subsysteme des L-Entwicklers, die Er zusätzlich mit Körper mit bekannten Greif- und Bewegungsoperationen ausstattete.
           Dabei ist L-Entwickler mit der Implementierung der Denkalgorithmen (ah6),...,(ah9) so bescheiden angefangen. Er kannte zwar sehr gut diese Algorithmen, aber die Operationen die Er auf der Erde ausführen konnte waren sehr bescheiden(Mutationen, transponierbare Elemente, Viren,u.s.w.). Deswegen mußte Er aus praktischen Gründen nur schrittweise neue mehr komplexe Systeme herstellen; und viele erstellte Zwischen-Organismen waren schlecht angepasst und sind durch Selektion ausgestorben. Erste proneurale Zellen sind im Mund-Region des Seeigels (s. Davidson [DAV], Kap. "Regulatory Mechanism in ..."). Fliege Drosophila hat schon neuronale Zellen. In den neuronalen Zellen der Biene ist schon Verhaltensweise (Bienentants) implementiert die informiert wo und wie weit Nektar Blüten sind; dies bedeutet dass Bienen auch Wahrnehmungsalgorithmen haben die diesen Tanz interpretieren. Fische und Vögel haben schon Gehirne in denen L-Entwickler recht gut funktionierende Wahrnehmungsalgorithmen (die interne einfache Modelle von Objekten und Situationen bilden und speichern) implementierte. Hunde und Affen haben zusätzlich Algorithmen für sehr einfaches Lernen. Schimpansen und einige Vögel können sehr einfache  konkrete (nicht abstrakte) Denkprozesse ausführen. In den gesagten Homo-Vorfahren implementierte L-Entwickler sicher mehr komplexe Algorithmen in ihren Hirnen als in Schimpansen. In Hirnen der Menschen vor 100000 - 30000 Jahren implementierte sicher  L-Entwickler die Denkalgorithmen (ah1),...,(ah5), aber sie benutzten nur die Sprachalgorithmen (ah1) und (ah2). Wann danach L-Entwickler in einigen Menschen Algorithmen für abstraktes Denken (ah6),...,(ah9) implementierte wissen wir nicht genau. Aber vor ungefähr 9000 Jahren wendeten einzelne Menschen einige dieser Algorithmen an, indem sie einfache abstrakte Zusammenhänge formulierten, z.B. in der Geometrie und Astronomie.
           Man kann daraus schließen dass die Herstellung des  Menschen ein wichtiges Ziel des L-Entwicklers war. Aber auch die Herstellung enorm großer Vielfalt von Organismen in sehr verschiedenen Umgebungen war sein wichtiges Anliegen, vielleicht um zu sehen wie sie funktionieren und angepasst sind, und Er akzeptierte dass einige dieser Organismen durch Selektion aussterben werden.

Schlussfolgerungen
      Einige Darwinisten könnten fragen, "Wenn L-Entwickler so komplexe lebende Systeme herstellte, warum baute Er nicht eine Mäusefalle?". Die Frage ist nicht präzis genug, und deswegen gibt es zwei Antworten: (A1) weil Er nicht konnte, (A2) Er baute Mäusefalle. Erklärungen dieser Antworten:
Zu (A1): L-Entwickler konnte nicht direkt Mäusefalle bauen, weil Er auf Grund seiner Eigenschaft (E3) nicht fähig war und ist technische Werkzeuge zu benutzen um eine Stahlfeder zu bauen; Er kann nicht mal einen Stein als Hammer benutzen - dies ist ein Problem für den L-Entwickler.
Zu (A2): L-Entwickler baute nicht direkt Mäusefalle, erstellte aber Menschen die bekannte physische Tätigkeiten ausführen können. In einigen Menschen implementierte Er Mechanismen (Algorithmen (ah6),...,(ah9) und Bedürfnis (ah10) mit zugehöriger Motivation) die diese Menschen in bestimmten Situationen verursachten nicht nur Mäusefalle  zu bauen aber auch z.B. Motoren, Computer, Raketen und Roboter. In dieser Weise erstellte L-Entwickler indirekt Mäusefalle und andere technische Geräte und Maschinen, und Menschen, die die Algorithmen (ah6),...,(ah10) benutzen, sind denkende, autonome und emotionell gesteuerte Helfer und Subsysteme des L-Entwicklers.

Die Macht und Möglichkeiten des L-Entwicklers. Auf Grund seiner Eigenschaft (E3), ist L-Entwickler  fähig physiologische und kognitive Prozesse in Tieren und Menschen direkt zu steuern, indem Er bestimmte  Moleküle in bestimmter Weise bewegt, oder neuronale Verknüpfungen im Gehirn hemmt oder bildet. Dies tut Er aber nur in Einzelfällen. Die Geschichte der Organismen liefert Belege für folgende Denk- und Handlungsweise des L-Entwicklers: "Durch meine Wirkung entstand lebendes System Slx (z.B. eine Unterart, ein Volk, ein Staat) das in bestimmter Weise funktionieren sollte; wenn es nicht so funktioniert dann modifiziere ich es oder erstelle eine neue Version des Systems, und das System Slx überlasse Ich der Selektion solange es nicht meine gelungene und wichtige Systeme (z.B. viele Eko- und Biotopsysteme, alle Säugetiere) vernichtet; im letzten Fall werde ich eingreifen und das falsch funktionierende System Slx unschädlich machen.

Spekulationen über die Zukunft. Ich vermute, L-Entwickler ist mit seinem System Mensch nicht sehr zufrieden, weil es nicht optimal funktioniert. Von meiner siecht sollten Menschen nicht so viele Feinde haben (z.b. Krankheitserreger) und einige Menschen sind zu machtsüchtig, geldsüchtig und/oder grausam. Man kann die Entwicklungsstrategie des L-Entwicklers extrapolieren und behaupten, dass wenn Menschen nach seiner Meinung versagen (z.B. in den nächsten 100 - 500000 Jahren), dann wird L-Entwickler neue Version denkender Systeme, mit den Algorithmen (ah6),...,(ah10), herstellen und das gegenwärtige System Mensch nur als Zwischenstufe in der Entwicklung denkender Systeme auf der Erde betrachten.

Zitierte Literatur
[BRO]    T.A. Brown: Genomes 3, Garland Science Publishing, 2007 (in deutscher Übersetzung: Genome und Gene, Lehrbuch der molekularen Genetik; 3. Auflage)
[DAV]    E. Davidson: Genomic Regulatory System - Development and Evolution; Academic Press; San Diego,... USA (2001)
[WJK]    W. Janning & E. Knust: Genetik - Allgemeine genetik, Molekulare Genetik; Georg Thieme Verlag; Stuttgart* New Yourk (2004)
[KLE]     J. Klein: der Stammbaum der Wirbeltiere und der Ursprung des adaptiven Immunsystems; Bericht 2003, Max-Plank-Institut für Biologie; Tübengen (2003)
[LEW]     B. Lewin: Genes IX, Jones & Barklert Publ., USA (2008)
[PAF]      D. Purves, G.J. Augustine, D. Fitzpatrick, W.C. Hall, A.S. LaMantia, J.O.  McNamara, L.E. White: Neuroscience; Sinar Associates, Inc., Massachusetts, USA,2008
[SC1]      A. Schurmann: Multicellular animals did not evolve from unicellular organisms;  http://www.home-a-schurmann.de/eukar.html 
2008  
[SC2]     A.Schurmann: Adaptive immune system did not evolve by mutations and selection, http://www.home-a-schurmann.de/imun.html  , 2009
[SC3]     A. schurmann:  Human did not evolve by random cell alterations and selection; http://www.home-a-schurmann.de/hum.html (2009)

[SMS]    D. P. Snustad & M. J. Simmons; Principles of Genetics; John Wiley & Sons, Inc., USA (2006).

To the root site  

Alfred Schurmann    
Email: alfschurman@yahoo.de                                        
 
Copyright 11 Juni 2009   ;    Letzte Korrektur: 06 Oktober2009