Wie das System China gestalten?
(Engl.: How to form the system China ?)

Dr.-Ing. Alfred Schurmann - Mathematiker und Informatiker

Einige andere Veröffindlichungen:
1. Intelligenter voll-autonomer und motivierter Roboter
2. Human did not evolve by random cell alterations and selection
3. Erstellung neuer Biotopen und Arten
4. Entwicklung menschlicher Biotope und Bio-Systeme
5. Das System Mensch (zeile eingetragen am 03.10.2010)
6. Grundlagen der technisch-konfuzianisch orientierten Gesellschaftslehre
  

Summary. This publication is a continuation of the characterization of development of exact and abstract reasoning in human history made in A. Schurmann [SC2] (Entwicklung menschlicher...., 2009). There is shown how humans developed and applied abstract and exact reasoning in mathematics, natural science and technology, and this led to and determined the present state of technology and high level of communication, agriculture production and health.
       Below is considered the problem how could clear, abstract and system reasoning be applied in non natural science, i.e. in economy, sociology, history and psychology, in order to understand better properties, and the way of thinking and behavior of society groups or establishments (which are society subsystems in a greater society-political system); this would enable to predict the positive and negative results of activities of such subsystems. But a necessary condition for building such society models or theories is that they must describe the reality, i.e. all essential facts of the society-psychological reality must satisfy these abstract models/theories. Such models/theories can be developed only if the recognition of the reality is an essential part in the process of building such models/theories.
       Below is presented a proposal how to develop and apply clear, abstract system reasoning (also in non natural science) in order to govern the system China more efficiently.
       In this work, China is a system which began to develop about 5000 years ago. At that time this system consisted of several counties and principalities; in each such society subsystem were implemented (through learning and experience processes) a subsystem of knowledge base, and reasoning and behavior algorithms for: (i) reasoning about the surrounding, (ii) reality recognition, and (iii) behaviors of the leadership for controlling the society subsystem (power directed algorithms). In the years 500 - 200 b.C., these algorithm subsystems were essential enlarged by political-society theories (the schools of Confucius, state and law, and Daoist). These theories and the wrong functioning of the society subsystems led to the building of a central subsystem of knowledge base, and control, reasoning and behavior algorithms (implemented in the first imperial government).
       To characterize in short the development of subsystems of knowledge bases, and control, reasoning and behavior algorithms in old China, there are given three examples, which show how society subsystems (establishments) functioned.
       On the basis of the historical developed society, control, reasoning and behavior algorithms, and China's experiences with foreign powers with their technology, scientific reasoning and behavior algorithms, is presented a strategy how to develop further these society algorithms and apply the present scientific knowledge to make the system China more efficiently. First, eight principles according to which this system ought to be formed are given. Then a general strategy for forming an independent and stable society system like China is described. In Sec. 5 is proposed the further development of the central subsystem of knowledge base, and control, reasoning and behavior algorithms in accordance with the central state instruments, and economy, science and industrial establishments, i.e. it is proposed to build the Academy for Forming China, which ought to (i) recognize the different realities, (ii) build abstract models of the realities, and (iii) work out proposals for forming China to the central state instruments. In this way, this Academy and the central state instruments would function like a central kernel of the "brain" of the system China.

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Unzureichende Anwendung des abstrakten und exakten System-Denkens
3. Charakterisierung der Denkweisen und Handlungen wichtiger Establishments im alten China
4
. Algemeine Strategie der Entwicklung des abstrakten Denkens im System China
4.1. Rahmenbedingungen für die Gestaltung Chinas
4.2. Allgemeine Strategie der Gestaltung eines stabilen menschlichen Bio-Systems
5. Anwendung der Gestaltungsstrategie in China
5.1. Begründung des Instituts für Aufklärung und Kunst
5.2. Begründung und Eigenschaften der Akademie AGCh
5.3. Charakterisierung der Institute IMP, IBG, II1 und II2
5.4. Das Institut für Erkennung der ökonomischen Wirklichkeit und der Kontrolle der Konzerne, IEW
5.5. Charakterisierung der Institute IAg, IB, IBV, IVR, IAB und IMG
5.6. Institut für historisch-soziologische und psychologische Wirklichkeits-Erkennung und -bewertung, IHS
5.7. Wie die gesagten Institute der AGCh bilden?

1. Einleitung
       Die Abhandlung ist eine Fortsetzung meiner Schilderung der Entwicklung des abstrakten und exakten Denkens in [SC2] (Entwicklung menschlicher..., Oktober 2009). Dort zeigte ich wie Menschen in ihrer geschichtlichen Entwicklung exakte und abstrakte Denkweisen in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik entwickelt und angewandt hatten, und dies den gegenwärtigen Zustand der Technik, Kommunikation, Agrarproduktion und Gesundheit bildete. Dies und die Konfrontation mit den beklagenswerten Ergebnissen  falsch funktionierender geselschaftlicher Systeme und Subsysteme (
z.b. Kriege, Aufstände, periodische Wirtschaftskriesen) veranlasste mich zum nachdenken wie man die Denkweisen der Informatik, Naturwissenschaften und Technik zur Analyse und Bewertung geselschaftlicher Subsysteme und Systeme anwenden könnte. Weil ich mich auch immer für das Funktionieren geschichtlicher Geselschaft-Gruppen interessierte, hatte ich schon eine abstrakte Vorstellung wie Menschen-Gruppen in politischen, wirtschaftlichen, und wissenschaftlichen Establishments (oder allgemein, in geselschaftlichen Subsystemen) funktionieren.
        Eine allgemein gültige und begründete Theorie wie man geselschaftliche Systeme wesentlich verbessern kann, kann gegenwärtig nicht gegeben werden, aber für ein relativ stabiles und unabhängiges System wie China, mit hochmotivierten und -qualifizierten Informatiker, Mathematiker,
Ingenieuren und Naturwissenschaftler, ist eine realistische Strategie für ein besser funktionierendes System China möglich. Nach meinen Kenntnissen sind dort die wichtigsten politischen, wirtschaftlichen, industriellen und wissenschaftlichen Establishments fähig und willig zu weiteren effektiven Reformen ihres Systems. Dies und die interessante kulturell-politische Entwicklung Chinas veranlasste mich nachzudenken wie man dieses System besser gestalten könnte mittels weiterer Anwendung des abstrakten klaren System-Denkens; dabei benutzte ich meine Kenntnisse und Erfahrungen über die sozialistische Geselschafssysteme in den Satelitenstaaten der Sovietunion (z.B. Polen, DDR, Tschechoslowakei, Ungarn) und die Geselschaftsysteme in West- und Mittel-Europa, und USA.
        In dieser Abhandlung wird China als ein System betrachtet daß sich vor ungefähr 5000 Jahren begann zu entwickeln und bis heute zum gegenwärtigen System entwickelte. Das Anfang-China-System, wie andere geselschaftliche Systeme, beinhaltete mehrere nicht materielle Wissen und Steuerungs-Denk-Subsysteme (weiter St-Denk-Subsysteme genannt; man kann sie als Subsysteme von Wissen, und Denk- und Verhaltens-Algoritthmen der geselschaftlichen Subsysteme betrachten) die in Menschen-Subsystemen implimentiert waren (durch Lernen und Erfahrungen) und deren Denken und Handeln sie bestimmten. Diese St-Denk-Subsysteme waren immer mit einem Macht-Establishment (z.b. Fürstentum) verbunden.
        Bis zu ungefähr 550 J.v.Chr. verlief die Entwicklung mehrerer ähnlicher St-Denk-Subsystemen im damaligen China wie ich in [SC2] (Entwicklung menschlicher....), in (Et1),...,(Et4), schilderte. In den Jahren 500 - 200 v.Chr. wurden diese St-Denk-Subsysteme wesentlich um neue geselschaftliche Verhaltenstheorien (die Lehren des Konfuziusch, der Legalisten und Daoisten) erweitert. Dies und die falsch funktionierenden Macht-Subsysteme (Königreiche und Fürstentümer im damaligem China) führten zur Bildung einer zentralen Macht-Elite (des 1. zentralen Kaiserreichs) mit einem zentralen St-Denk-Subsystem der Legalisten; aber die anderen St-Denk-Subsysteme existierten weiter gespeichert in Schrifften (die nicht durch die Legalisten vernichtet wurden) und Köpfen der Anhänger dieser Geselschaftslehren.
       Um die Entwicklung der Macht- und St-Denk-Subsysteme kurz zu charakteriesieren gebe ich 3. Beispiele wie geselschaftliche Subsysteme (Establishments) im geschichtlichen System China funktionierten, z.B. wie Macht-orientiert sie waren und welche St-Denk-Subsysteme sie benutzten.
        Aufgrund der historisch entwickelten St-Denk-Subsystemen in China und den Erfahrungen Chinas mit fremden Mächten mit ihren naturwissenschaftlichen Denkweisen und technischen Möglichkeiten, formuliere ich zuerst Rahmenbedingungen (oder Prinzipien) und dann allgemeine Strategie für die weitere Gestaltung des Systems China. In Absch. 5. schlage ich vor die Akademie für Gestaltung Chinas (d.h. ein neues zentrales St-Denk-Subsystem), eng verbunden mit dem zentralen Macht-Steuerungssubsystem (d.h. mit den zentralen Staatsorganen), so zu entwickeln daß das ganze System China noch effektiver funktionieren wird, um es im Wettbewerb mit anderen mächtigen Staats- und Geselschaft-Systemen zu bewahren und weiter zu entwickeln.
  

2. Unzureichende Anwendung des abstrakten und präzisen System-Denkens
  (zum Anfang)
        Die meisten Menschen in westlichen Ländern (Europäischen, USA und Kanada) sind überzeugt daß die Anwendung exakter, abstrakter Denkalgorithmen in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft gut verläuft, und einige glauben sogar man müßte diese Entwicklung hemmen weil (a1) Mathematiker, Informatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler immer mehr die Natur zerstören und (a2) Technik macht Kriege noch gefährlicher. Diese Meinung ist oberflächlich und diletantisch - die Wirklichkeit ist viel differenzierter weil: (b1) hochqualifizierte Spezialisten finden im politisch-wirtschaftlichen Establishments viel zu wenig Annerkennung, und haben zu wenig Entscheidungsbefugnisse (im Vergleich z.B. zu Konzernvorständen) und werden von einigen Politikern als "Fachidioten" behandelt, obwohl diese Politiker nicht mal fähig sind einfache Gesetze zu formulieren, (b2)  in politischen Establishments ist die Meinung verbreitet daß Gefühlverhalten und moderne Magie (z.B. Rhetorik, Schauspielerei, TV, s. [SC2] A. Schurmann "Entwicklung menschlicher ..." http://www.home-a-schurmann.de/menschsys.html ) die richtigen Mittel sind mit denen man Kariere machen kann (was leider stimmt) und für sachliche Argumente wird man bestraft (z.B. bei Wahlen), (b3) in Universitäten werden immer noch Establishment korrekte Geschichten als Wissenschaft gelehrt, z.B die Psychoanalyse, (b4) sogar der Zustand des exakten Denkens in der Biologie ist nicht ausreichend, z.B. die Evolution-Darwinisten glaubten (und einige glauben immer noch) daß durch Zufall, Mutationen und Selektion vielzeller Tiere von Einzeller und Menschen von Affen ähnlichen Tieren sich entwickelten, und begründen dies mit wirklichkeitsfremden pseudowissenschaftlichen Modellen und Hypothesen (die sie Theorien nennen), (b5) es herscht zu sehr das spezialistische Denken - das System- und Wirklichkeitserkennung-Denken muß besser erkannt und angewandt werden, z.b. wenn einige Ingenieur-Genetiker Gene von Organismen ändern und behaupten dies sei richtig und ungefährlich, dann ist das nicht nur ein sehr beschränktes spezialistisches Denken, aber auch ein schädliches Verhalten, weil sie grundsätzlich nicht voraussehen können wie schädlich genveränderte Organismen für Menschen und Biotope sein können, (b6) auch exakte Wissenschaft kann zu modernen Magie degradiert werden, z.B. (i) falsche Anwendung der Wahrscheinlichkeitslehre und Statistik erlauben "zu beweisen" (d.h. zu zaubern) daß ein Satz zugleich richtig und falsch ist, je nach dem wie man die statistischen Daten anwendet und berechnet, (ii) angeblich "mathematische Theorie" aus deren folgt daß ein Schmetterling in einer kleinen Stadt in China einen dritten Weltkrieg verursachen kann, (b7) die Wirklichkeit zu ungenau erkannt wird, z.B. (i) ein Professor der Wahrscheinlichkeitslehre entwickelte eine Theorie-Methode mittels deren man angeblich Aktienkurse vorraussehen kann, wobei er annahm daß Aktienkurse stochastische Prozesse sind, was falsch und ein wirklichkeitsfremdes Denken ist, (ii) Wirtschaftswissenschaftler und -berater lehren und verbreiten in vielen Fällen virtuelle Ökonomietheorien, und einige Klimatologen bilden virtuelle Modelle der Verbreitung von Vulkanwollken, die wichtigen Tatsachen widersprechen (die Experten dieses virtuellen Finanzwissen waren nicht imstande die Finanzkriese "2008/2009 vorauszusehen), (b8) mittels der modernen Magie wird systematisch die Erkennung der Wirklichkeit erschwert und die Wirklichkeit vernebelt, und (b9) die archaische und unwissenschaftlichen Denkweisen der Christen und Muslimen hemmen das exakte naturwissinschaftlich-technisches Denken.
       Zwar beunruhigen diese Tatsachen einzelne Personen der Establishments und sie versuchen sogar die Geselschaftssysteme zu modifizieren (d.h. ein wenig zu reformieren) aber der größte Teil der Macht-Wirtschaft-Establishments ignorieren sie und wollen daß es so bleibt wie es ist, dabei sehen sie nicht daß alle Subsysteme im Geselschaftssystem voneinander abhängig sind und eine fehlende Zusammenarbeit dieser Subsysteme die Stabilität des ganzen Systems zerstören kann.
       Ich habe und will auch nicht genauere Analyse der westlichen Geselschaftssystemen machen, weil ich den Eindruck habe, daß die politisch-wissenschaftliche Establishments dieser Systeme nicht fähig sind abstraktes System-Denken, außerhalb der Mathematik, Informatik, Physik und Technik, anzuwenden, aus folgenden Gründen: (g1) wie gesagt, die Merheit in den Macht-Wirtschaft- und Wissen-Establishments sind zufrieden mit dem Funktionieren des Geselschaftssystems und wollen es sogar in andere Länder übertragen, (g2) sachlich-fachliche, aber Establishment unkorrekte Assagen und Abhandlungen, sind im beßten Fall ignoriert, aber oft als feindliche Kritik behandelt, (g3) die Globalisierungsgegner wurden mehrmals brutal attakiert und bekämpft (z.B. in Italien), (g4) die Finanzkriese 2008/2009 änderte nicht das Denken und Verhalten der Finanz-Establishments.
     Nach meinen Kenntnissen sind die politisch-wirtschaftlich-wissenschaftliche Establishments in China bereit und fähig das abstrakte System-Denken anzuwenden um das System China effektiver zu gestallten. Zuerst gebe ich einen kurzen Überblick über die Denkweisen und Handlungen im alten China.

3. Charakterisierung der Denkweisen und Handlungen wichtiger Establishments im alten China  (zum Anfang)
          Im Zeitraum bis 500 J. v. Chr. verlief die Entwicklung menschlicher Biotopen (Subsysteme) und deren Denkweisen in China ähnlich wie ich in [SC2] "Entwicklung menschlicher Biotopen..." in Ettapen (Et1),...(Et4) schilderte, jedoch mit dem großen Unterschied (z.B. zu altem Griechenland) daß in China mathematisch-naturwissenschaftliche Denkweise nur im geringen Grad angewandt wurde (z.B. einfache Arithmetik, Kalender, Seidenherstellung) und diese Denkweise fand wenig Anerkennung. Ein Grund dieses Denkzustands war die kulturelle Isolierung Chinas.
         Im 5. Jh. v.Chr. bestand China aus mehreren Fürstentümer und Königreichen die falsch funktionierten weil sie sich bekämpften (in der Zeit 480 - 220 v.Chr.) und um die Herschaft über ihre Nachbarn strebten. Diese Machtkämpfe und damit verbundenes Chaos motivierte einige Menschen von den Machtestablishments nachzudenken wie man das System China zum besseren funktionieren bringen könnte. Die geselschaftlich-philosophische Lehren waren (s. [FIT] C. Fitzgerald "China. A short...."):
gf1)       des Konfuziusch (551 - 479 v. Chr.) des harmonischen Zusammenleben aller geselschaftlicher Gruppen (d.h. menschlicher Subsysteme) auf Grund der moralischen Verpflichtung den Ranghöheren zu dienen und die Ranghöheren sollten so handeln daß ihren untergeordneten Gruppen gut ginge. Konfuziusch formulierte auch der erste die Idee (tscheng-ming), Begriffen und Wörtern eindeutige Bedeutungen zuzuordnen;
gf2)       die Schule der Staats-Idee (Legalisten) der Wei Jang (gest. 338 v. Chr., auch Kun-sunJang genannt), Sün-tsy, Han-Fei-tsy und Li-Sy. Sie meinten, Menschen seien zum moralischen Leben in Staaten nicht fähig und deswegen muß ein Staat auf strengem Recht, das an alle angewandt werden kann, gegründet sein;
gf3)       die Daoisten die behaupteten daß jede geselschaftliche Aktivität nutzlos und ein organisierter Staat gefährlich sei, und Ausbildung des Volkes keinen Wert hat - nur einzelne Dao-Meister sind fähig die Wahrheit zu erkennen;
gf4)        die Schule Mo-tsy (500 - 420 v.Chr.) - sie behauptete, daß ein Geselschaftssystem auf gegenseitige Liebe gegründet sein muß.

Kurze abstrakte Charakterisierung der genannten Geselschaftsphilosophien.
        Die Erkennung des Menschen in (gf1) war falsch. Die Grundidee der konfuzianischen Geselschaftslehre, nach gegenwärtigem Wissen, ist: ein menschliches Bio-System besteht aus vielen Subsystemen (z.B. verschiedene Establishments, Stäten, Armeen, Beamten, Bauern, u.s.w., und biologischen Biotopen) die eng verbunden und abhängig sind, und deswegen müßen sie kooperieren und nicht zulassen daß einige dieser Subsysteme andere wichtige Subsysteme unterdrücken oder zerstören - dieses Prinzip stabilisiert das ganze menschliche Bio-System, bewahrt dessen Funktionierung und das Funktionieren aller wichtiger Subsysteme. Diese Idee der Bewahrung und des Funktionieren eines menschlichen Bio-Systems ist wissenschaftlich begründet durch das Funktionieren von Biotopen (biologische Subsysteme; s. A. Schurmann [SC1] "Erstellung neuer Biotopen....", 2009) und technischen Systemen.
        Aber das konfuzianische Wissen-Establishment im alten China hat sich nicht an diese Idee gehalten und unterdrückte und bekämpfte andere Wissen-Establishments, insbesondere lies sie nicht zu daß naturwissenschaftlich-technisches Wissen-Establishment entstehen konnte, was mehrmals zu Zerstörungen (Überfälle durch fremde Völker) des Systems China führte.
         Die andere Idee (tscheng-min), Begriffen eindeutige Bedeutungen zuzuordnen ist auch modern, aber sie konnte nicht realisiert werden weil
(i)    es in China das mathematisch-physikalische Denken nicht gab, das diese Idee verwirklichen könnte - in dieser Zeit (400 - 200 v.Chr.) kannten die griecheschen Mathematiker und Physikier, insbesondere Euklides (vor ungefähr 280 J. v. Chr.), die exakte Denkweise um eindeutig ihre Gesetze zu formulieren, und dies führte zur weiteren Entwicklung des abstrakten und exakten Denkens, Erkennung der Naturgesetze und Entwicklung der gegenwärtigen Technik, und
(ii)   schwammige Begriffe und Rhetorik erlauben die Wirklichkeit zu verschleiern und bewußt falsch darzustellen um Menschen effektiver zu manipulieren - in der Neuzeit entwickelten deswegen Meinungsmacher immer neue Verneblungsbegriffe und -Phrasen, effektivere Rhetorik und andere Werkzeuge der modernen Magie (s. [SC2] A. Schurmann "Entwicklung menschlicher ..." , Absch 3, (Et5),...,(Et8)).
         Wie bekannt, ist die Staatsidee (gf2) bis heute angewandt. Doch das Legalisten-Recht im 1. zentralen Kaiserreich China war militärisch streng und sehr beschränkt denkendes Subsystem - es bekämpfte und zerstörte andere Wissen-Establishments, und ignorierte die emotionalen Zustände der Menschen.
          Die Daoisten (fg3) lehnten die Erkennung der geselschaftlichen Wirklichkeit, den Staat und das abstrakte Denken ab; nur einzelne kluge Menschen (Dao-Meister) können ihre Weisheit (ihren Lebensweg) erlangen. Nach einigen hundert Jahren befassten sich Daoisten mit Magie, Alchemie und Astrologie, und versuchten die Natur mittels Experimenten zu erkennen und erlangten zu einigen technischen Erfindungen (z.B. Schiespulver und Kompas) und medizinischen Kenntnissen.

         Die Mo-tsy Schule (gf4) ist ein Beispiel völlig falscher Erkennung der geselschaftlichen Wirklichkeit, z.B. sie wählte zwei Eigenschaften einer menschlichen Gruppe, generalisierte sie als alle Eigenschaften dieser Gruppe und ignorierte dabei sehr wichtige andere Eigenschaften dieser Gruppe. Die Anhänger dieser Schule behaupteten daß Liebe das einzige Heilmittel gegen alle bösen und kriminellen Taten aller Menschen ist, und daß ein Geselschaftsystem effektiv funktionieren wird wenn alles beherschende Liebe praktiziert würde. Diese wirklichkeitsfremde Vorstellungen lehnten die Chinesen ab, und diese Schule wurde vergessen. Heute sollte man in beschränkter Weise diese Gedanken anwenden, nämlich daß Liebe in der Familie notwendig ist und in kleinen Gemeinden sollten Menschen positive Gefühle zueiander haben.
          Die genannten drei Geselschaftsphilosophien - Konfuzianismus, Legalisten und Daoisten - war die Gedankenwelt der Chinesen bis zum Ende des 19. Jh. Im 1.Jh. n.Chr. kam noch dazu (vom Ausland) die archaische Denkweise der Buddhisten in chinesischer Interpretation; der Buddhismus hemmte das wissenschaftliche Denken. Aufgrund dieser Ideologien bildeten sich Wissen-Establishments die das Wissen und die Denk- und Vehaltensweise der Chinesen (auch der Macht-Establishments) bestimmten und prägten. Aber auch Einwanderer, unterworfene Nachbarvölker und Eroberer von China-Provinzen hatten diese Weltanschauungen übernommen (außer den Islamisten), weil für sie China ein Kulturzentrum war. Dies hatte zu Folge daß: (i) die Bildung durch diese Wissen-Establishments ausgeführt wurde, (ii) die drei Wissen-Establishments - (gf1), (gf2) und Buddhisten - lehnten das mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Denken ab, weil sie überzeugt waren daß solches Denken und Handeln für sie unwürdig sei und kein wahres Wissen ist, und nur das handwerkliche Wissen des unausgebildeten Volkes ist, (iii) die gesagten Wissen-Establishments hatten zu viel Macht und bekämpften Meinungen die zu ihren Ideologien nicht passten (als nicht korrekte Aussagen), und (iv) die vier Wissen-Establishments ((gf1), (gf2), (gf3) und Buddhisten) waren unfähig ihre erstarten Gedankenkonstruktionen zu reformieren (obwohl die Konfuzianer ihre Vorstellungen in Richtung Legalisten modifizierten) und die vielen Aufstände und Überfäle barbarischer Nomaden Völker konnten auch nicht ihre wirklichkeitsfremden Denkweisen ändern.
         Außer den gesagten geselschaft-philosophischen Denkweisen und dem Buddhismus gab es noch mehrere konkrete und realistische Denkweisen der Bauer, Handwerker, einfachen Soldaten, höheren Offizieren und lokalen Macht-Establishments. Diese Denkweisen waren geprägt durch ihre menschliche Biotope und bildeten sich durch Nachahmung und eigenen Erfahrungen, und waren determiniert durch ihre tägliche Bedürfnisse; Diese Denkweisen bestimmten ihr Verhalten. Dabei kam es oft zu drastischen Fehlverhalten, bedingt durch fehlerhaft funktionierende Macht- und Wissen-Establishments (menschliche Subsysteme). Weiter beschreibe ich genauer welche schwere Folgen fehlerhafte Denkweisen für China hatten.

fm1.     Macht- und Geldsucht bestimmtes Denken und Handeln
       Im zentralistischen Kaiserreich China gab es Rechtsforschriften, aber nach diesem Recht war der Kaiser ein absoluter Herscher der das Recht bestimmte. Dennoch, auch der Kaiser konnte nicht alleine ohne Unterstützung einer Machtoligarchie regieren. Es gab midestens zwei Machtoligarchien die die Machtzentrale  - den Kaiser - zu ihren gunsten beeinflußen und benutzen wollten (i) der Klan der engen Verwadten des Kaisers, der Kaiserin oder der Kaiserkonkubinen, und (ii) die Eunuchen des Kaisers. Kaiser Huan (146 - 168 n.Chr.) - nach dem er den Lian Klan teilweise tötete und von Regierungsämtern entfernte - stützte sich auf die Eunuchen die er für wahre Freunde hielt (s. [FIT] C. Fitzgerald " China...."). Diese Eunuchen waren unsausgebildete aber praktisch-konkret denkende Menschen die hauptsächlich ihre Macht und materiele Bedürfnisse realisieren wollten. Sie erkannten schnell wie man den Kaiser "psychologisch bearbeiten" konnte um (a1) ihre Gegner schlecht darzustellen (z.B. als Feinde des Kaisers), (a2) den Kaiser von der Ausenwelt zu isolieren (z.B. durch Filterung von Informationen), und (a3) durch Unterhaltung und Erfüllung sinnlicher Bedürfnisse des Kaisers ihn zu manipulieren. Durch ihren Einfluß auf den Kaiser konnten sie die Ministerien, Provinzverwaltung und die Führungsstellen der Armeen mit ihren Leuten (meißt inkompetenten) besetzen und somit Verwaltung und Militär unter ihrer Konntrolle zu haben. In dieser Weise konnten sie, mittels dem Kaiser, ihre Macht und materiele Bedürfnisse realisieren. Beschränkt durch ihre Macht- und Geldsucht, waren sie nicht fähig die langfristigen Folgen ihrer Handlungen zu  erkennen, obwohl diese Folgen leicht erkennbar waren: (b1) die Unzufriedenheit des Vokes, der Militär-Establishments (Aufstände), Beamten und der Wissen-Establishments, und (b2) der Chaos in menschlichen Subsystemen Chinas.
       Der nächste Kaiser, Ling, war sehr jung und ganz unter dem Einfluß der Eunuchen. In ihrer Macht- und Geldgier verblendeten Denkweise erkannten die Eunuchen nicht daß auch ihre Macht beschränkt war und ihr Schicksal von anderen menschlichen Subsystemen abhängig war; so töteten sie sogar den General Ho Tsin (Bruder der Kaiserin) um der unzufriedenen Armee ihre Macht zu demonstrieren. Das Resultat war: die Armee stürmte den Palast und tötete alle Eunuchen.
fm2:      Engstirniges Denken eines Wissen-Establishments
        Im 8. Jh. und später bildete sich wieder das konfuzianische Establishment; dessen Lehre war die ideologische Unterstützung der Macht-Establishments. Unter dem Kaiser Shenzong (1068 - 1085 n.Chr.) war es das wichtigste Wissen-Establishment. Obwohl ihre Geselschaftslehre der Wirklichkeit widersprach, hatten sie viele hohe Ämter und großen Einfluß auf die Macht-Establishments. Das konfuzianische  Establishment war nicht fähig die Wirklichkeit zu erkennen weil sie sich streng an ihren wirklichkeitsfremden Vorstellungen hielten, mit schwammigen Begriffen und Rhetorik sich und andere Menschen beduselten, und konnten sich nicht von ihrem Wunschdenken trennen; und ihre Wissen-Authoritäten waren für sie die wahren echten Gelehrten. Diese  Denkweise war unfähig die Wichtigkeit des mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Denken zu erkennen. Einige Konfuzianer erkannten jedoch daß einige Reformen notwendig sind um das Kaiser-Reich zu stärken; der bekannteste war Wang An-shi (Minister des gesagten Kaisers). Er begann seine Reformen ("Neue Politik" genannt) in Bereichen Militär, Verwaltung und Landwirtschaft durchzusetzen. Diese Reformen waren nicht vereinbar mit der konfuzianischen "wahren" Lehre und Wang An-shi wurde als Häretiker (Feind) behandelt, und seine Neue Politik wurde bekämpft und verleugnet. Dabei waren diese "wahren" Konfuzianer von ihrer Ideologie und von ihrem Verlangen nach Einfluß und Macht so verblendet, daß sie unfähig waren die bedrohliche Lage Chinas zu erkennen - nämlich die Schwäche des chinesischen Militärs und die bedrohende Stärke der agressiven nomadischen Nachbarvölker - obwohl diese erkennbar war. In Folge dieser Denk- und Erkennungsfehler (und damit verbundenen Handlungsfehlern) war dieses Kaiserreich wehrlos und die Nomaden besetzten und plünderten Nordchina

fm3:      Herrscherdenken einer Minderheit
       Nach Denkweisen der chinesischen Macht- und Wissen-Establishments und deren Erkennung der Nachbarvölker, waren Mandschuren und Mongolen Barbaren die man benutzen konnte um sich gegen andere Barbaren zu schützen. So lud der chinesische General Wu Sangui die Mandschuren ein um den unbeliebten Rebelliant und selbsternanten Kaiser Li Zicheng zu stürzen (im J. 1644). Wu Sugui meinte es gut, und in seiner politischen Naivität und Selbstüberschätzung, charakteristisch für die chinesischen Macht- und Wissen-Establishments, glaubte er daß die Mandschuren zurück in ihre Heimat ziehen werden, wenn sie die Truppen des Li Zicheng von Beijing verjagen. Doch die Mandschuren waren gut organisiert, in China war Chaos und die Mandschu-Führer erkannten schnell, daß sie ihre Machtbedürfnisse weiter realisieren können. So erklärte sich der Kaiser von Mandschu als Kaiser von ganz China und die Mandschu-Führer konnten geschickt mit Hilfe von Mongolen und einigen chinesischen Truppen ganz China erobern. Die kleine Mandschu Minderheit wollte sich nicht integrieren obwohl sie die chinesische Sprache und Kultur (insbesondere die konfuzianische Lehre) übernahm und dieselbe Religion (Buddhismus) hatte wie viele Chinesen. Sie behandelten die Chinesen (insbesondere die Südchinesen) als Menschen dritter Klasse (die zweite Klasse waren die Mongolen) die für die Mandschu arbeiten und kämpfen mußten.
       Die unterdrückten menschlichen Subsysteme in der chinesischen Bevölkerung signalisierten durch Aufstände und Rebelionen ihre Unzufriedenheit, aber die brutale Militär- und Verwaltungs-Macht der Mandschu, isoliert von anderen Mächten, konnte 350 Jahre das instabile System China beherschen; dabei benutzten sie zur Unterstützung ihrer Macht die orthodoxe konfuzianische Lehre und den Buddhismus. Diese archaischen Denkweisen der Macht und Wissen-Establishments verhinderten aber die Entwicklung und Anwendung des mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Denkens so effektiv daß sogar als die agressiven Westmächte zeigten wie rückständik die chinesische Technik war, und als einzelne chinesische Reformer naturwissenschaftlich-technische Ausbildung einführen wollten, verhinderte das Macht- und das konfuzianische Wissen-Establishment (unter der  Führung der machtsüchtigen Kaiserin Witwe Cixi) dieses moderne Denken, und  die wirklichkeitsfremde machtorientierte schwammige Denkweise triumphierte. Aber genau diese verblendete Denk- und Erkennungsweise war der Grund für (i) weitere Instabilität und späterer Zerfall Chinas, (ii) den Zerfall der Mandschu-Macht und des konfuzianischen Establishments, und (iii) die folgenden revolutionären Bewegungen und Kriege die über 100 Millionen tote verursacht hatten.

4. Allgemeine Strategie der Entwicklung des abstrakten Denkens im System China
  (zum Anfang)
          Weiter schildere ich die Idee der Gestaltung  des menschlichen Bio-Systems China weil es sehr gute Möglichkeiten für positive Weiterentwicklung hat, aus folgenden Gründen: (i) es ist ein unabhängiger Staat, (ii) keine fremde Minderheit (wie z.B. die Mandschuren in der Vergangenheit) bestimmt wie die Merheit regiert wird, (ii) nach mehr als 100 Jahren Chaos, schaften es die Macht-Wirtschaft- und Wissenschaft-Establishments China zu relativ stabilem System zu entwickeln, (iv) es ist befreit von archaischen wirklichkeitsfremden Denkweisen (der Budhismus und der Islam spielen keine große Rolle), (v) deren politisch-wirtschaftlich-wissenschaftliche Establishments sind fähig das abstrakte System-Denken weiter zu entwickeln und anzuwenden, (vi) die Merheit der Chinesen ist nicht durch das primitive Schwarz-Weis (oder das Gute und das Böse) Denken belasted, und (vii) die Macht-Wissenschaft-und Wirtschaft-Establishments wollen China nach naturwissenschaftlich-technischen Methoden gestallten, wobei das Reformdenken zum Programm der KPCh gehört und effektiv realisiert wird (1978, auf Vorschlag des Deng Xiaoping, beschloß das Zentralkommitee "das Denken befreien, den Kopf anstrengen, die Warheit in den Tatsachen suchen und nach vorne blicken" - dies ist genau das richtige Prinzip, wenn man das System China mit Erfolg gestalten will).

4.1. Rahmenbedingungen für die Gestaltung Chinas
  (zum Anfang)
       Stabile Gestaltung Chinas sollte nach folgenden Prinzipien durchgeführt werden:
pr1)     Anwendung der konfuzianischen Idee eines menschlichen Bio-Systems in dem alle Subsysteme voneinander abhängig sind und zusammenarbeiten müßen und kein Subsystem darf ein anderes wichtiges Subsystem weder unterdrücken noch zerstören.
pr2)     Die Idee der Legalisten, daß Recht und Strafe notwendig seien. Recht und Verwaltung muß ein Subsystem sein das die anderen Prinzipien (pr1), (pr3),...,(pr8) unterstützt und die Zusammenarbeit aller wichtigen Subsysteme fördert.
pr3)     Idee der Mo-tsy Schule, daß Liebe zwischen Verwandten, insbesondere in Familien, und positive Gefühle zu Mitgliedern eigner Gemeinde notwendig sind, um Beziehungen zwischen Menschen harmonischer zu entwickeln.
pr4)      Entwicklung und Anwendung des klaren und abstrakten System-Denkens nicht nur in Informatik, Naturwissenschaften und Technik, sondern auch in nicht abstrakten Wissenschaften wie Geschichte, Psychologie, Soziologie und Ökonomie.
pr5)      Wirtschaftlich-industrieelle Entwicklung des Systems China so daß die Prinzipien (pr1),...,(pr4), (pr6), (pr7), (pr8) berücksichtigt sind.
pr6)       Bewahrung des Gleichgewichts in Biotopen.
pr7)       Bewahrung der Unabhängigkeit Chinas.
pr8)       Erkennung der Vorteile und Nachteile der Einflüße ausländischer Organisationen, Konzerne, Ideologien und Theorien für das System China.
        Aus diesen Rahmenbedingungen kann man schließen:
i)      ein zu strenges Rechtsystem und scharfe Strafen verletzen die Bedingung (pr1) und in vielen Fällen auch (pr3);
ii)       gedankenlose unkontrolierte Emotionen (Liebe eingeschloßen) verletzen die Bedingung (pr4);
iii)       die Realisierung hauptsächlich materieller Bedürfnisse verletzt die Bedingungen (pr1), (pr3) und (pr8);
iv)       nicht Realisierung der Bedingungen (pr4) und (pr5) führt zur Armut der Bevölkerung und Schwäche des ganzen Systems China, so daß andere Bedingungen auch nicht erfüllt werden können.

4.2. Allgemeine Strategie der Gestaltung eines menschlichen Bio-Systems  (zum Anfang)
        Die Gestaltung eines Geselschaftsystems mit Berücksichtigung der Biotopen ist ein sehr komplexes Problem das einzelne Personen nicht lösen können. Mittels der abstrakten
Denkweise der Mathematik und Informatik kann man dieses Problem wie folgt formulieren und danach eine Lösung finden.
       Es sei MSC1(t1) das gegenwärtige (Zeitpunkt t1) menschliche Bio-System. Die zuständigen Staatsorgane auf Vorschlag der zuständigen Wissenschaftlichen Instituten des Systems MSC1(t1) bestimmen (i) den realistischen und gewünschten Ziel-Zustand, MSCn(tn), des Systems zum Zeitpunkt tn (also nach tn - t1 Jahren), der die Rahmenbedingungen (pr1),...,(pr8) besser als MSC1(t1) erfült, und (ii) Operationen SO1,...,SOn-1 die das System MSC1(t1) in MSCn(tn) transformieren sollen, wobei Operation SOi soll das System MSCi(ti) in das System MSCi+1(ti+1) transformieren, für i=1,...,n-1. In dieser Weise transformiert die Operation SOn-1 des Systems MSCn-1(tn-1) dieses System in MSCn(tn).
       Leider kann diese Idee praktisch nicht so einfach angewandt werden weil: (j1) das Zielsystem MSCn(tn) kann man nur annähernd bestimmen, (j2)  unvorhersehbare Erreignisse verhindern die Ausführung der Operation SOi , und (j3) andere Systeme (außerhalb des Systems MSC1(t1) ) bewirken daß die Operation AOi (z.B. militärische Operationen, ideologische Zersetzungsoperationen, Naturkatastrophen) im System MSCi(ti) ausgeführt wurde, oder zum Zeitpunkt ti wird festgestellt daß das Ziel-System MSCn(tn) nicht erreichbar oder nicht erwünscht ist.
       
  Das gesagte Problem kann man mittels folgender Annäherungsstrategie (Aproximation- oder Anpeilungstrategie) lösen:
Gestaltungstrategie.
a1:  Die Staatsorganne, SRO1, des Systems MSC1(t1), in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen wissenschaftlichen Instituten, formulieren und bestimmen:
       k1)   das Ziel-System MSCn(tn) das die Rahmenbedingungen (pr1),...,(pr8) besser erfült als MSC1(t1);
      
k2)   Operationen SO1,...,SOn-1 und Zwischenziele MSCi(ti) so daß das System (Zwischenziel) MSCi(ti) die Operation SOi ausführen kann und SOi es in MSCi+1(ti+1)  transformiert, für i=1,...,n-1, wobei diese Operationen möglichst genau und realistisch bestimmt werden müßen;
a2:   Zum Zeitpunkt ti wurde das System MSC1(t1)  in das System MSCEi(ti) transformiert (d.h. erreicht worden);
Fall a2.1:   Das System MSCEi(ti) gleicht dem geplanten System MSCi(ti). Die Staatsorgane und zuständige wissenschaftliche Institute des Systems MSCi(ti) formulieren und bestimmen genauer:
       k3)   die Operation SOi des Systems MSCi(ti) und das geplante Zwischensystem (Zwischenziel) MSCi+1(ti+1) (sowohl SOi wie auch MSCi+1(ti+1) können modifiziert werden);
       k4)    ob MSCn(tn) weiter das Zielsystem bleibt und ob es mittels der Operationen SOi,...,SOn-1 erreichbar ist (d.h. ob diese Operationen MSCi(ti) in MSCn(tn) transformieren); wenn nicht, dann SOe entsprechend modifizieren, für e=i,...,n-1;
i
:= i+1; wenn Zeitpunkt ti erreicht ist goto a2;
Fall a2.2: Das erreichte System MSCEi(ti) ist verschieden vom geplanten System
MSCi(ti); die zuständige Staatsorgane und Institute des Systems MSCEi(ti) führen folgende Planungsarbeiten aus:
      k5)     prüfen ob das Zielsystem MSCn(tn) modifiziert werden soll - wenn "ja" dann das Zielsystem MSCn(tn) neu bestimmen (oder modifizieren) so daß es besser die Bedingungen (pr1),...,(pr8) erfült als daß erreichte System MSCEi(ti);
      k6)     modifizieren und bestimmen genauer die Operation SOi und das Zwischenziel MSCi+1(ti+1) so daß MSCEi(ti) die Operation SOi ausführen kann und daß SOi das System MSCEi(ti) in das modifizierte System MSCi+1(ti+1) transformiert (Bemerkung: es ist möglich daß MSCi+1(ti+1) nicht modifiziert werden muß);
      k7)     die Operationen SOe und Zwischenziele MSCe(te) so modifizieren daß MSCe(te) die Operation SOe ausführen kann und SOe das System MSCe(te) in MSCe+1(te+1) transformiert, wobei MSCn(tn) in (k4) bestimmt wurde, für e=i+1,...,n-1;
i:=i+1; wenn Zeitpunkt ti erreicht ist goto a2.


       Es könnte der Eindruck entstehen daß diese Strategie einfach ist, jedoch wenn mann berücksichtigt wie die gesagten Institute und Staatsorgane zusammenarbeiten sollen und wie zuverlässig die Institute sein müßen, entstehen Probleme
.

5. Anwendung der Gestaltungsstrategie in China 
(zum Anfang)
       Die gegenwärtige Staatsorgane des Systems China, MSC1(t1), sind: (sta1) das Nationale Volkskongress, (sta2) das Zentralkommitee der Komunistischen Partei China, KPCh, (sta3) der Staatspresident, (sta4) die Regierung (Staatsrat), (sta5) die Oberste Staatsanwaltschaft, und (sta6) die Zentrale Militärkommission.
       Die Kardinalfrage ist wie soll das Zielsystem MSCn(tn) (d.h. China zum Zeitpunkt tn) realistisch bestimmt werden, wobei tn - t1 ein Zeitraum von mindestens 5 Jahren sein muß? Ich versuche eine Antwort zu geben wie das Denk-Gestaltung-Subsystem (d.h. die Akademie für Gestaltung
China) des Systems MSCn(tn) gebildet werden kann, um so ein komplexes System wie China effektiver zu gestalten.
Mein Vorschlag des Zielsystems MSCn(tn) für China; MSCn(tn) beinhaltet:
I.    Die gesagten Staatsorgane (sta1),...,(sta6), wobei der Regierung das Institut für Aufklärung und Kunst, IAK, unterstellt ist, das die Politik und die Maßnahmen der Staatsorgane aufklärt;
II.    Die Akademie für Gestaltung China, kurz AGCh; sie besteht aus dem Wissenschaftlichen Planungskomitee und den folgenden Instituten:
IMP,     für Entwicklung der Mathematik, Informatik, Physik, Astronomie, Chemie und des abstrakten System-Denkens;
IBG,     für Entwicklung der Biologie, insbesondere der Genetik, Mollekularbiologie, Gentechnologie und Biotechnologie;
II1 und II2,    für industrielle Entwicklung, und Informations- und Kommunikationssysteme mit Berücksichtigung der Auswirkungen auf Biotopen und Menschen;,
IEW,     für Erkennung der ökonomischen Wirklichkeit, und Entwicklung und Kontrolle der Banken und Wirtschaft;
IAg,      für Entwicklung der Agrarwirtschaft;
IB,        für Bildung, insbesondere in klarem und abstraktem System-Denken wie in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik;
IBV,      für Bewahrung und Verteidigung des Systems China;
IVR,      für Gestaltung der Verwaltung, der Sicherheit und des Rechts;
IAB,      für ausländische Beziehungen;
IMG,     für Gesundheit;
IHS,      für historisch-soziologisch-psychologische Wirklichkeitserkennung und -bewertung, gemäß den Prinzipien (pr1),...,(pr8).

         Die Aufgaben und Probleme mit denen die Staatsorgane konfrontiert sind sind so komplex daß die Bildung der Akademie AGCh, die diese Aufgaben und Probleme in ihren Zusammenhängen analysiert und Lösungen ausarbeitet, nötig ist für die effektive Gestaltung Chinas. Die zentralen Staatsorgane und die Akademie AGCh sollen das zentrale Steuerungssubsystem des "Gehirns" China sein, wobei zum "Gehirn" gehören auch die Staatsorgane der Provinzen und großen Städten, und die wissenschaftliche Institute in China.

5.1. Begründung des Instituts für Aufklärung und Kunst  (zum Anfang)
        Die meißten Menschen kann man nur sehr beschränkt mittels sachlichen Argumenten und abstraktem Denken überzeugen - entweder sind sie nicht fähig fachliches abstraktes Denken zu verstehen, oder sie denken zu beschränkt und einseitig oder sie reagieren zu emotional und ignorieren alle Argumente die nicht ihren Emotionen entsprechen. Um diese Menschen zu überzeugen muß die moderne Magie (z.B. Rhetorik, Schauspielerei, Filme, Bildmalerei und Literatur) und unpräzise, schwammige Begriffe und Formulierungen (wie z.B. in der Philosophie, Soziologie, Politik und Psychologie) angewandt werden; der Begriff moderne Magie ist in A. Schurmann [SC2] : "Entwicklung menschlicher....", http://www.home-a-schurmann.de/menschsys.html (2009) ab (Et5) erläutert. Das Institut IAK soll das System China, das sich nach den Prinzipien (pr1),...,(pr8) und den Gestaltungsstrategien ausgearbeitet durch die Staatsorgane und der Akademie AGCh entwickelt, erläutern.

5.2. Begründung und Eigenschaften der Akademie AGCh  (zum Anfang)
      Zwar
nehmen auch heute viele Expeten als Berater teil an den Arbeiten der Regierung und des Politbüros, aber diese Berater-Spezielisten haben, im Allgemeinen, berufsbedingte einseitige Sicht auf Probleme und sind nicht fähig die optimale Lösung im Kontext der Entwicklung des ganzen Systems China zu finden. In der AGCh sind alle wissenschaftliche Institute die für die Gestaltung Chinas wichtig sind, wobei diese Institute befassen sich nicht mit spezielistischer Forschung (z.B. Gentechnik oder Kernphysik) sondern bewerten die Möglichkeiten, Anwendungen und Nebenwirkungen bekannter Ergebnisse in enger Zusammenarbeit mit anderen Instituten insbesondere den Instituten der AGCh. Das Planungskommitee der AGCh, aufgrund der Arbeiten der Institute der AGCh, ausarbeitet ein oder zwei realistische, alternative Strategien-Pläne für die weitere Entwicklung Chinas.
     
   Ich weiß nicht wie die Zusammenarbeit der Ministerien und Staatskommissionen mit den Beratern in China funktioniert, aber z.B. in den Staaten der Europäischen Union setzen Berater Firmen, Konzernevertreter und Lobbygruppen mit Erfolg ihre eigene Forderungen durch, und kümmern sich nicht welche negative Nebenwirkungen das für den gesammten Staat hat oder haben wird - sie sind auch nicht fähig zu solchem nachhaltigen Denken, obwohl sie "nachhaltiges Denken und Handeln" oft als rhetorische Floskel benutzen.
       China hat hoch qualifizierte und motivierte Wissenschaftler und Experten mit denen man AGCh bilden kann. Die AGCh sollte folgende Eigenschaften haben:
E1.    Selbstständige Angestellte der AGCh haben Immunität, und Freiheit und Pflicht fachlich begründete Meinungen den zuständigen zentralen Staatsorganen mitzuteilen.
E2.    Selbstständige Angestellte der AGCh sind auf Vorschlag der Institute durch die Regierung (oder den Staatspresidenten) auf 5 bis 10 Jahre berufen; diese Berufungen können verlängert werden.
E3.    Die AGCh ausarbeitet realistische, Experten-Vorschläge  für die gesagten Zwischenziele MSCi(ti) und Operationen SOi aufgrund der Richtlinien der Regierung oder des Politbüros der KPCh.
E4.    Institute der AGCh dürfen auf eigene Initiative Vorschläge der Regierung oder dem Politbüro machen.
E5.    Die Angestellte, insbesondere die Selbstständige, müßen verwurzelt in China sein und hoch motiviert das System China nach den Prinzipien (pr1),...,(pr8)  zu entwickeln.
E6.    Selbstständige Angestellte müßen fähig abstrakt, klar und systemorientiert zu denken, und nur solche Modelle und Theorien zu akzeptieren die den Tatsachen entsprechen. Sie benutzen nicht die vieldeutige Formulierungen der modernen Magie
.
E7.     Es wäre nützlich wenn einige Repräsentanten der AGCh Mitglieder des Volkskongresses wären, mit dem Recht dort sachlich die gemachten Vorschläge zu erklären. Dies würde, einerseits dem Volkskongress die wissenschaftliche Grundlage der Pläne des Politbüros und der Regierung erläutern, anderseits würden die Angestellten der AGCh besser mit der Wirklichkeit konfrontiert und besser die Interessen der Bevölkerung erkennen.
E8.     Alle Institute der AGCh arbeiten zusammen, z.B. in Form von gemeinsammen Seminarien, um nicht zu spezialistisch zu denken, das Funktionieren des ganzen Systems China besser zu verstehen und die Übersicht über die Entwicklung dieses Systems zu haben.

5.3. Charakterisierung der Institute IMP, IBG, II1 und II2 (zum Anfang)
IMP1.     Das Institut für Entwicklung der Mathematik, Informatik,...., IMP. Außer der Planung der Bildung und Forschung in Mathematik, Informatik, Physik, Astronomie und Chemie ist die wichtige Aufgabe des Instituts Vorschläge auszuarbeiten für:
a1) Lehrnen des abstrakten, präzisen System-Denkens an wichtigsten Universitäten  in Fachbereichen Informatik, Chemie, Ingenieurstudien und Biologie;

a2) Anwendung mehr klares und abstraktes System-Denken in Geschichte, Soziologie, Politologie, Psychologie und Ökonomie an einigen Universitäten. Bildung von mehr abstrakten Modellen und Theorien in den gesagten Fachbereichen, die den Tatsachen entsprechen (mehr darüber in (IEW1) und (IHS1)). Das Institut IMP ist Berater für andere Institute der AGCh im Bereich klares, abstraktes System-Denken.
         Erläuterung zu Pkt (a1): In Chemie und Ingenieurwissenschaften ist das abstrakte System-Denken bereits mehr oder weniger gelehrt, aber man kann und sollte diese Denkweise noch gründlicher den Studenten und Wissenschaftler beibringen. Anders ist es in der Biologie. Es sind dort zu viel vieldeutige schwammige Begriffe und Formulierungen, und unzulässige Wahrscheinlichkeitsmodelle angewadt, insbesondere in Darwin`s Evolutionshypothese über Entstehung der Arten (die durch orthodoxe Darwinisten als bewiesene Theorie dargestellt wurde). Aber auch in der Genetik haben einige Molokularbiologen Schwierigkeiten die Komplexität der Gene in einem eukaryotischen Einzeller zu verstehen, ganz zu schweigen von der Komplexität von Systemen von mehr als Hundert eng zusammenarbeitenden eukaryotischen Genen in Wirbeltieren.
IBG1)     Institut für Entwicklung der Biologie und Genetik, IBG. Lebewesen, von Bakterien, Viren, Protozoans, einfachen Vielzellerorganismen bis zu hochentwickelten Vögeln und Säugetieren, und Biotope sind wesentlicher Bestandteil des menschlichen Bio-Systems China. So ist das Wissen und Funktionieren dieser Bestandteile lebenswichtig für Menschen in China, wobei man nicht alle Arten als "heilige Kühe" betrachten sollte, z.B. solche Raubtiere wie Wölfe und Tieger haben ihren regulatorischen Wert in Biotopen verloren, weil Jäger diese regulatorische Funktion besser ausführen können.
       Das Schwergewicht der Biologie ist die Genetik - sie erklärt wie Lebewesen gebaut sind und ermöglicht sie zu ändern. Mittels Gentechnologie kann man genveränderte Mikroorganismen (z.B. Viren, Bakterien und synthetische Bakterien) und Agrarprodukte erhalten. Diese Produkte der Gentechnologie können gefährlicher als Pest und Cholera sein, weil:
b1) es ist praktisch sehr schwer erkennbar wie gefährlich genveränderte Nahrungsmittel sind, z.B. eine genveränderte Pflanze wächst schneller und hat mehr Früchte, die wie früchte normaler Pflanze schmecken, die aber als Nebenprodukt der veränderten Gene ein Molekül (z.B. ein Protein) enthält das wichtige Gene im Menschen unzulässig aktiviert oder desaktiviert und der Mensch krank wird (vieleicht erst nach einigen Jahren) und es ist sehr schwer festzustellen warum er krank geworden ist und wie man ihn heilen könnte;
b2) genveränderte Mikroorganismen haben neue Eigenschaften, z.B. genveränderte Bakterien die Blasenentzündung verursachen sind durch Kürbiskkerne aktiviert (d.h. sie vermehren sich schneller), obwohl Kürbiskerne die Vermehrung normaler Blasenentzündungsbakterien hemmen;

b3) terroristische Gruppen können mittels genveränderten Mikroorganismen und Nahrungsmitteln versuchen Menschen unfähig zum normalen Leben zu machen (wie z.B. Opium oder Gifte).
         Viele Genetiker verharmlosen diese Gefahren und reden viel nur von angeblichen Vorteilen. Wichtige Aufgabe des Instituts IBG ist diese Gefahren genau zu erkennen und Gegenmaßnahmen vorzuschlagen. Die Institute IAg, IBV, IVR und IMG können dann genauere kontrollrechtliche und organisatorische Maßnahmen auszuarbeiten.
         Um die gesagten Probleme zu erkennen und effektive Lösungen zu finden müßen selbstständige Wissenschaftler des Instituts gute Ausbildung im abstrakten präzisen System-Denken und in Informationssystemen, zusätzlich zum biolgisch-genetischem Wissen, haben.
II12)    Zwei Institute für industrielle Entwicklung und Informations- und Kommunikationssysteme, II1 und II2. Die Entwicklung der Industrie verläuft nach meinen Kenntnissen gut, aber es wäre falsch zu behaupten solche Institute seien überflüßig und z.B. glauben die Firmen und Konzerne wissen von alleine wie sie funktionieren sollen. Die Industrie, und Informations- und Kommunikationssysteme müßen dem gesammten China nützlich sein und die gesagten Prinzipien (pr1),...,(pr8) möglichst gut erfüllen. Es ist die Aufgabe dieser Institute genauere Rahmenbedingungen für das Funktionieren der Firmen und Konzerne auszuarbeiten. Man muß z.B. nachdenken wie die Agrarwirtschaft mittels kleinen Maschinen effektiver gemacht werden kann. Obwohl in China eher zu viel Arbeitskräfte sind, müßen Industrieroboter und Automatisierung angewandt werden weil sie effektiver und zuverlässiger arbeiten als Menschen und somit die Konkurenzfähigkeit steigern. Dies bedeutet nicht das jede Automatisierung sinnvol ist, z.B. die s.g. "inteligenten Hausgeräte" (z.B. Kühlschrank der zugleich Lebensmittel bestellt) sind Material- und Energieverschwender die die Freiheit der Nutzer beschränken.
        Viele Ingenieure haben die nötige Ausbildung im abstrakten und präzisen System-Denken, somit sind die Wissenschaftler für diese Institute vorhanden. Sie müßen jedoch mit anderen Instituten der AGCh zusammenarbeiten um das Funktionieren des ganzen Systems China zu verstehen. Sie müßen auch die industriell-technologische Entwicklung im Ausland erkennen und bewerten.

5.4. Das Institut für Erkennung der ökonomischen Wirklichkeit und...., IEW  (zum Anfang)
       Nach dem wie gut die chinesischen Banken und Wirtschaft die Finanzkriese 2008/2009 überstanden haben, schließe ich dass sie rechtlich gut reguliert und kontroliert sind. Um jedoch zu schildern welche Schwierrigkeiten und Gefahren bei der Erkennung der ökonomischen Wirklichkeit enstehen, analysiere ich in kurzer und abstrakter Weise die gesagte Finanzkriese in Europa. Zwar wurde diese Kriese in USA verursacht, aber in Island, London, Madrid, Paris, Frakfurt, Wien und Budapest verhielten sich Bankmanager, Kontrollorgane und Wirtschaftsinstitute als wäre alles auf dem besten Weg zum weiteren Wachstum. Die Finanz-Wirtschafts-Establishments verbreiteten Optimismus und verlangten Vertrauen zu ihren (nach ihrer Meinung) "gründlichem" Fachwissen. Die Antwort auf die Frage warum haben diese Establishments so kläglich versagt (vom Standpunkt der betroffenen Anleger, Steuerzahler und Regierungen) ist relativ einfach: die Finanz-Lords und Finanzkonzerne erlangten zu viel Macht und Freiheiten in den liberalen Rechtsystemen. Die Vorstände und Kontrllorgane der Finanzkonzerne denkten (mit Ausnahmen) beschränkt und oberflächlich, insbesondere im Bereich der Erkennung der finanz-wirtschaftlichen Wirklichkeit, und waren motiviert nur ihren eigenen, partikularen Interessen nachzugehen. Genauer, sie verstießen gegen das Prinzip "abstraktes präzises System-Denken und realistische Wirklichkeitserkennung" - die Effektivität dieser Denkweise ist begründet in A. Schurmann [SC2]: Entwicklung menschlicher..., und vorher erkannt, im J. 1978, durch Deng Xiaoping und beschloßen durch das ZK KPCh in der Formulierung: "Das Denken befreien, den Kopf anstrengen, die Wahrheit in den Tatsachen suchen" (s. A. Geges & u.a.: China; die Geschichte der ..., 2009). Diese allgemeine Antwort begründe ich wie folgt: 
c1)       Die Ranking Agenturen waren eng mit großen Finanz-Institutionen (z.B. Banken) in USA verbunden und bewerteten Konzerne eher nach den Wünschen einiger Finanz-Lords und Banken. Die Erkennung der finanzielen Wirklichkeit war durch diese Ratingsagenturen vernebelt. Es gab einzelne Fachmäner und professionelle Veröfindlichungen (in USA und Europa) die auf die große Gefahr einer Finanzkriese in begründeter Weise hinwiesen, aber sie wurden durch die Macht-Finanz-Wirtschaft-Establishments ignoriert und als Ignoranten und Panik-Macher behandelt;
c2)       Wirtschaftsinstitute und Finanzberater Firmen, die eigentlich dazu da sind die ökonomische Wirklichkeit zu erkennen, verbreiteten Finanz-Wirtschaft-Politik Establishments korrektes (virtuelles) Denken (einzelne Fachmäner ausgeschloßen) und waren unfähig oder wollten nicht die Wahrheit in den Tatsachen suchen; statt dessen benutzten sie pseudo-wissenschaftliche Methoden (z.B. wirklichkeitsfremde Wahrscheinlichkeitsmodelle, die auf ausgewählte statistische Daten basierten und unzulässige Extrapolationsmethoden) um wirtschaftliche, meißt irreführende, Prognosen herzustellen;
c3)      Die Macht und Rechtslage der Finanz-Lords und Konzern-Manager, insbesondere der Banken, Versicherungen und Hedgefonds, gab ihnen grünes Licht an "Casino-Spielen" mit Risikotransaktionen und Wertpapieren die sie ungenügend verstanden hatten teilzunehmen, auf kosten der Geldanleger. Sie wußten, sogar wenn sie das ihnen anvertraute Geld verspielen, werden sie ihre Millionen-Gehälter kassieren. Es wäre jedoch falsch daraus zu schließen, die Manager sind an allem schuld - wäre ich so ein priviligierter Manager, hätte ich wahrscheinlich dasselbe getan. Es ist klar daß für diese Manager nur die von ihnen oberflächlich erkannten Regeln des "Casino-Spiels" als die Wirklichkeit erkannt wurde - das Funktionieren des gesammten "Casino-Spiels" haben sie nicht erkannt (mit einigen Ausnahmen), obwohl die Komplexität dieses Spiels nicht so groß war daß ein durchschnitlicher abstrakt und systemdenkender Finanz-Wirtschaftsexperte es nicht durchschauen konnte.
c4)      Die Aufsichtsräte und Gutachter der Konzerne, die die Arbeit der Vorstände bewerteten, und andere Kontrllorgane waren nur zur oberflächlichen Kontrolle fähig und aus Bequemlichkeit benutzten sie nur Informationen die ihnen die Vorstände, Gutachter und Ratingagenturen lieferten. So wurden sie zu Feigenblätter für die Manager degradiert.
c5)      Die in (c1), (c2) und (c4) erwähnten Organe vertreteten nur ihre eigene kurzsichtige Interessen (mit einigen Ausnahmen) und waren nicht fähig oder wollten nicht die Auswirkungen ihres beschränkten Denkens und Handelns auf das gesammte geselschaftliche System sehen.
        Das auch im "Cassino-Kapitalismus" die Bankmanager vernüftig (d.h. nicht im Spielrausch) handeln können bewiesen die Sparkassen Banken in Deutschland (die einige Kommissare der Europäischen Union verbieten wollten!).


5.5. Charakterisierung der Institute IAg, IB, IBV, IAB und IMG  (zum Anfang)
IAg1)      Das Institut für Entwicklung der Agrarwirtschaft, IAg, forscht und plant wie die Agrarwirtschaft optimaler, im Sinne der Prinzipien (pr1),...,(pr8),  entwickelt werden soll. Wie in  Abschn. 5.3 , (IBG1), erwähnt können genveränderte Pflanzen und Tiere sehr gefährlich für das gesammte System China sein, und deswegen (außer Forschung) sollte man verbitten solche Agrarprodukte zu produzieren. Aber auch Chemikalien sollten erst nach längerer Test-Prüfung zugelassen werden. Bauern müßen auch eine Fachausbildung haben.
IB1)       Institut für Bildung, IB. Für das Bestehen Chinas im Wetbewerb mit anderen Staaten ist eine gründliche Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft und (sehr wichtig) Technik orientierte Ausbildung möglichst vieler Chinesen nötig. Bei dieser Ausbildung muß besonders das logisch-experimentelles und technisches Denken früh und systematisch gelernt und trainiert werden - zuerst das konkrete (bei kleinen Kindern) bis zu abstraktem, präzisen System-Denken (in Hochschulen).
IBV1)     Institut für Bewahrung und Verteidigung des Systems China, IBV. Die Aufgaben des Instituts scheinen klar zu sein. Folgende Bemerkung möchte ich jedoch zufügen: wie der Opiumkrieg zeigte, kann China auch mit scheinbar ungefährlichem und angenehmen Pulver angegriffen werden. Heute sind Angriffe mit vergifteten Nahrungsmitteln und genveränderten Agrarprodukten noch gefährlicher (s. Abschn. 5.3, (IBG1). Somit ist die Zusammenarbeit dieses Institutes mit den Instituten IBG, IAg, IMG und anderen notwendig.
IVR1)      Institut für Gestaltung der Verwaltung, der Sicherheit und des Rechts, IVR. Weil das Recht- und Verwaltungssystem ein Macht- und Regulierungssubsystem des Systems China ist, muß ständig nachgedacht werden wie man es optimaler und besser anpasst zu neuen Aufgaben, Bedingungen und Zielen des gesammten Systems China und den ausländischen Bedingungen. So muß dieses Institut mit allen Instituten der AGCh eng zusammenarbeiten. Das Recht- und  Sicherheitssubsystem sollte vorbeugend orientiert sein, d.h. solche Gesetze zu enthalten die Menschen verhindern Schaden dem System China  zu machen (dies ist konform mit der konfuzianischen Idee des möglichst harmonischen Zusammenlebens). Die folgende Beispiele erläutern dies:
Beispiel 1.      Die in Abschn. 5.4, Pkt. (c3), erwähnte Macht- und Rechtslage der Finanzkonzerne föderte die Vorstände und Finanz-Lords gegen die Interessen der Merheit der Bürger und des Staates zu handeln. Ein vorbeugendes Rechtsystem darf die Risiko Milliarden-Spiele mit fremdem Geld nicht zulassen.
Beispiel 2.      Ein Rechtsystem in dem, einerseits eine Kassiererin im Kaufhaus, nach 25. Jahren guter Arbeit, ihr Arbeitsplatz verliert, weil sie ein gefundenes Gutschein im Wert von weniger als ein Euro für sich behielt, und anderseits Vorstände Milliarden fremdes Geld verspielten, nicht bestraft wurden und Millionen gehälter jährlich kassierten, hat wichtige Merkmale eines undemokratischen und sanktionierten Unrecht Systems, ist ein Verstoß gegen Menschenrechte und das Geselschaftsgesetz der gegenseitigen Abhängigkeit und die nötige Zusammenarbeit der Arbeitnehmer und Arbeitgeber - diese Verstöße fördern die Instabilität menschlicher Bio-Systeme, d.h., in diesem Fall, steigern (i) soziale Unzufriedenheit und (ii) die Ablehnung des Rechtsystems und der wirtschaftlich-politischen Establishments durch die benachteiligten sozialen Subsystemen.
Beispiel 3.     Es ist klar daß Korruption in allen Formen eine kriminelle Tat ist die das richtige Funktionieren des Staates verhindert. Eine effektive Bekämpfung der Korruption gelingt nicht wenn man einigen Personen grünes Licht für Korruption gibt und nach den eventuellen Beweisen die Täter streng bestraft. Vorbeugendes Verwaltungs- und Rechtsystem muß so Funktionieren dass (durch Kontrollen und Verteilung der Befugnisse) die Korruption möglichst gut verhindert wird.
IAB1)       Institut für ausländische Beziehungen, IAB. Die Aufgaben dieses Instituts bestimmt die Regierung.
IMG1)      Institut für Gesundheit, IMG. Das Institut befasst sich mit Plannung von Gesundheitseinrichtungen, Bekämpfung von Seuchen und gesundheitlicher Kontrolle der Nahrung, und schlägt Maßnahmen vor gegen vergiftete, verseuchte oder genveränderte Nahrung.

5.6. Institut für historisch-soziologische und psychologische Wirklichkeits- Erkennung und -bewertung, IHS
  (zum Anfang)
          Dieses Institut hat intellektuel die schwierigsten Aufgaben zu bewältigen, weil:
a)      im Gegensatz zu Naturwissenschaften und Technik, kann AGCh wenig vom Wissen in Bereichen Geschichte, Soziologie, Politologie und Psychologie vom Ausland lernen - nur das gesagte Institut für Aufklärung und Kunst, IAK, kann lernen und sollte forschen wie mann viele Menschen mit moderner Magie überzeugen kann;
b)      es müßen abstrakte, klare und System orientierte Modelle und Theorien, die den Tatsachen entsprechen, gebildet werden in den in (a) gesagten Bereichen.
        Begründung des Pkt. (a): Den Zustand des Wissens und der angewadten Methoden in Soziologie-Geselschaftslehre, Geschichte und Psychologie kann man vereinfacht wie folgt klassifizieren:
a.1)     Detalierte Beschreibungen historischer, soziologischer, politischer oder psychologischer ausgewählter Tatsachen auf Grund von Dokumenten, Statistiken oder Experimenten. Diese Beschreibungen erklären nicht (oder nur sehr wenig und öfters falsch) das Funktionieren der Subsysteme mit denen sie sich befassen (wobei sie meißtens diese Subsysteme ungenügend erkannt hatten) - ein abstraktes klares System-Denken das auf Tatsachen basiert wird nicht angewandt und deswegen verstehen sie wenig diese Subsysteme mit ihren vielfältigen soziologisch-psychologischen Prozessen, was z.B. J. Spence [SPE] (The search of modern China), im Vorword zur 1. Ausgabe bestätigt in dem er schreibt daß es nicht einfach ist Chinas oder eine andere Kultur oder sich selbst zu verstehen. Es gab aber Ausnahmen, z.B. Fitzgerald [FIT] (China a short ..., 1935) beschreibt eine ziemlich objektive, den ihm bekannten Tatsachen entsprechend, Geschichte Chinas mit einigen Versuchen zu erklären warum das System China so erfolgreich war und zugleich in vielen Fällen so kläglich versagte.

a.2)     Die so genannten "Theorien" in Bereichen Soziologie, Geselschaftslehre und Psychologie sind pseudo-wissenschaftliche Spekulationen die den Tatsachen widersprechen (z.B. die Psychoanalyse) oder die nur auf ausgewählte oder falsch interpretierte Tatsachen basieren und Tatsachen ignorieren die diesen Hypothesen nicht entsprechen (z.B. die Darwinistische Soziologie, die Geselschaftslehre von K. Marx und F. Engels und das Modell der gegenwärtigen Geselschaft-Informations Strukturen auf der Erde als globalisiertes Dorf).
a.3)      Seit über 2000 Jahren wurden historische Vorgänge nach den Wünschen der Machteliten verschönert oder gefälscht, aber seit über 30 Jahren konvergieren viele Darstellungen der historisch-soziologisch-politischen Wirklichkeit zum Zweig der modernen Magie (wie zb. Rhetorik, Schauspielerei, moderne Literatur) und die Psychologie ist weiter auf dem Niveau der Psychoanalyse, obwohl sie viele statistische Daten benutzt und Experimente mit elektronischen Geräten macht.
Begründung der gesagten Konvergenz zu modernen Magie:
      Schon im Jahre 1986 machte J. Fairbank [FAI], außer klaren Unwahrheiten wie "Für die alten Chinesen gab es keine große Rivalen von denen sie ein Überfall zu befürchten hatten" (wie bekannt, war altes China mehrmals von Nachbarvölkern grausam übefallen und beherscht), auch irreführende Vergleiche z.B. "Ähnlich wie die Mandschu ihr Reich in der Südmanschurei errichtet und chinesische Mitarbeiter kooperiert hatten...., hatte die KPCh in Nordchina und im Nordosten Regierungen geschafen, während sie damit beschäftigt war den Bürgerkrieg zu gewinnen", oder Behauptung daß die Geselschaftsstrukturen des kommunistischen Chinas mit dem Mandschu-Kaiserreich ähnlich sind. Wirtschafts- und Sozialhistoriker W. Skinner betrachtet in irreführender Weise China als Anzahl geografisch begrenzter Landwirtschaften-Regionen die er mit so genannten Humangeografie verbindet (s. S. Dabringhaus [DAB], 2006) und dies ist die Historiker-Establishment  korrekte Auffassung geworden - in [DAB] schreibt S. Dabringhaus "Nach der Skinerschen Wende wagt es kaum ein Wirtschafts- und Sozialhistoriker noch Verallgemeinerungen über ganz China als ganzes zu formulieren".
      Einige pfifige Psychologen und Soziologen erfinden immer neue Zauberwörter um die Wirklichkeit zu verschleiern, z.B. das Zauberwort "Konstrakt" das jeden Begriff, Gedanke oder jede Phantasie bezeichnet; so ist jedes kognitives Ergebnis ein Konstrakt. Dieses schwammige supervieldeutige Wort benutzen auch einige Historiker und Soziologen, z.B. S. Dabringhaus [DAB] um Historiker-Establishment nicht korrekte Meinung abwertend als "es ist nur ein Konstrakt" abzulehnen (ohne sachliche Begründung). Das gesagte Institut für Aufklärung und Kunst sollte solche superschwammige Wörter nicht benutzen, weil sie als leere rhetorische Floskel erkennbar sind und deswegen nicht überzeugen.
      Auch Bücher die mehr an journalistischen Sensationen interessiert sind als an Fachkenntnissen (wie z.b. A. Geiges & u.a. [GGS], 2009) gehören zu den irreführenden Meinungsmacher.
          Erläuterung zu Pkt. (b): Im geselschaftlichen System ist ein Mensch das kleinste Subsystem das bestimmte Bedürfnisse (z.B. nach Macht, nach Anerkennung, nach materiellem Besitz, nach Wissen, Gruppenzugehörrigkeit, physiologische Bedürfnisse usw) und mit ihnen verbundene Emotionen hat. Erfahrungen, Fähigkreiten zum abstrakten Denken und Bildung bewirken weitere Unterschiede zwischen Menschen und deren Möglichkeiten zur Mitgestaltung eines geselschaftlichen Systems. Chinesen sind zugleich die Wurzel des Systems China - diese Wurzel müßen gesund sein und ständig keimen; wirtschaftliches Wachstum und wirklichkeitsfremde s.g.Theorien dürfen nicht das Keimen dieser Wurzel wesentlich verhindern, sonst degenerieren sie, wie z.B. in Deutschland.
        Die konfuzianische Lehre, modifiziert und angepaßt zum gegenwärtigen System China, das durch Industrie, Wirtschaft, Informatik, Technik und Naturwissenschaften geprägt ist, enthält eine sehr modernene Idee daß, ähnlich wie in Organismen und Biotopen, ein menschliches Bio-System nur dann langfristig funktioniert wenn alle seine Ssubsysteme so zusammenwirken daß sich kein Subsystem so stark entwickelt daß es andere wichtige Subsysteme funktionsunfähig macht und das ganze System zum  Zusmmenbruch konvergiert.
Aufgaben des Instituts

         In (pr1),...,(pr8) sind weitere Rahmenbedingungen für die Gestaltung China gegeben. Das Institut IHS muß die geselschaft-soziologisch-psychologisch-historische Wirklichkeit in und außer China erkennen und erforschen wie die Subsysteme dieser Wirklichkeiten funktionieren, welche Eigenschaften sie haben, insbesondere welche Vorteile und Nachteile sie für China haben. Weil dieses Problem nicht gelößt ist, charakterisiere ich weiter die Idee wie Wirklichkeit in abstrakter klarer Weise erkannt werden kann.
        Zuerst erläutere ich was man unter Erkennung der gesagten Wirklichkeit verstehen soll. Vereinfacht kann man diese Erkennung (und Abstraktion) in folgende Stuffen klassifizieren:
Stuffe 1. Konkrete Beschreibung historisch-soziologischer Vorgänge die durch Fakten, z.B. zuverläßige Dokumente, historische Bauten, benutzte Gegenstände, bekannt sind. Die meißten historisch-soziologischen Abhandlungen sind auf diesem Niveau der Abstraktion.
Stuffe 2. Aus zuverlässigen Beschreibungen der Stuffe 1 und historisch-soziologischen Tatsachen, die wesentliche Merkmale, Handlungen und Denkweisen der Menschen und Subsysteme in den dargestellten Vorgängen charakterisieren und möglichst eindeutig erklären. Die Arbeiten von K. Marx und F. Engels waren auf dieser Stuffe der Abstraktion als sie veröffentlicht wurden, obwohl sie schon einige damals bekannte Tatsachen ignorierten, z.B. die positive Wirkung des technisch-naturwissenschaftlichen Denkens auf Geselschaftssysteme. Andere Beispiele sind in dieser Abhandlung in Abschn. 3 in fm1, fm2 und fm3 gegeben - in fm1 ist das Funktionieren der damaligen Machtzentrale und Machtelite erläutert, in fm2 das ideologische Denken des Konfuzianer-Establishments das nicht Fähig war die schon damals bekannten naturwissenschaftlich-technischen Tatsachen als wesentliche Merkmale der Wirklichkeit zu erkennen, und in fm3 das Mandschu Herscher Denken und Handeln verbunden mit der in fm2 gesagten einseitigen Lehre die das Mandschu-Macht-Denken untestützte und das nicht korrekte Denken bekämpfte.
Stuffe 3. Auf diesem Abstraktionsniveau müßen Vorgänge und geselschafts-historische Strukturen nicht formal, aber klar als Subsysteme beschrieben und erläutert werden wie sie funktionierten, und welche Vorteile und Nachteile sie für das menschliche Bio-System hatten zu denen sie gehörten, wobei diese abstrakte Subsysteme (oder Theorien) müßen den Tatsache entsprechen (d.h. abstrakte Modelle der realen Wirklichkeit sein).

        Als Beispiel kann man fm1 wie folgt in mehr abstrakter Weise, in Kürze, so erkennen: Nach Erkennung des zentralen Machtorgans im damaligen System China, konnte es sich politisch nur auf zwei Oligarchien Stützen: (i) die direkten und indirekten Verwandten dieses Machtorgans, und (ii) seinen angeblich treuen Diener (Eunuchen). Auf Grund der Rechtslage, hatten die Diener leichten und ständigen Zugang zur gesagten Machtzentrale und gestalteten das Denken der Machtzentrale und ein falsches Modell der Wirklichkeit so wie es ihren Bedürfnissen (mehr Macht und größeren materiellen Besitz) entsprach. Aufgrund dieser so gebildeten Gedankenweise der Machtzentrale, erreichten die Diener (ii) daß ihr Machtkonkurent (i) entmachtet und teilweise vernichtet wurde. So machten sie das zentrale Machtorgan völlig abhängig von ihnen und benutzten dies zur Besetzung der meißten wichtigen Stellen in Ministerien, Provinzverwaltungen und Armeen mit ihren Leuten (d.h. sie bildeten ihr Establishment) und somit erlangten sie die Macht über ganz China; dies erlaubte dem Diener (ii) Subsystem in unbehinderter Weise die Realisierung ihrer gesagten Bedürfnisse. Dieses Diener (ii) Establishment war unfähig die politisch-militärisch-geselschaftliche Wirklichkeit und die negativen Folgen ihres Handelns zu erkennen - verblendet durch Macht und Gelgier hat dieses Establishment nur die Tatsachen wahrgenommen die direkt ihre gesagten Bedürfnisse befriedigten oder bedrohten. Dies führte zuerst zur Vernichtung der Diener (ii) und danach zum Zusammenbruch des ganzen damaligen Systems China.           Vorteile des Subsystems Machtzentrale beherscht durch das Diener (ii) Subsystem  gab es nicht.
       Ähnlich kann man die Subsystem fm2 und fm3 klar und abstrakter beschreiben. Aber bei Bildung solcher abstrakter Modelle-Subsysteme kann man leicht schummeln oder Fehler machen z.B. in dem man nur einige oder unwichtige Tatsachen berücksichtigt und wichtige ignoriert. Deswegen ist es notwendig daß so ein Modell oder Theorie nur die Merkmele enthält die allen wichtigen Tatsachen (im betrachteten Teil der Wirklichkeit) entsprechen.
Stuffe 4. Eine formale Darstellung der soziologisch-politisch-psychologischen Subsysteme, ähnlich wie in der theoretischen Informatik. Aber diese Stuffe der Abstraktion sollte vorläufig nicht angestrebt werden - zuerst muß man die Stuffen 2 und 3 erreichen.
        Warum ist diese abstrakte Erkennung der Wirklichkeit nötig? Weil sie ermöglicht (ähnlich wie in der Physik und Molekularbiologie) die politisch-soziologisch-psychologische Wirklichkeit, insbesondere die geselschaftliche Subsysteme, nicht nur im Inland sondern auch im Ausland, genauer und klarer zu erkennenn und bewerten wie wichtig, zb. wie gefährlich sie für das System China sind oder sein können. Solches abstraktes Denken verhindert emotionale falsche Bewertungen und ermöglicht optimale fachgemäßige Lösungen, insbesondere vorbeugende Maßnahmen, zu finden. Diese Maßnahmen müßen andere zuständige Institute ausarbeiten und vorschlagen. Die gesagten abstrakten Stuffen 2 und 3 der Erkennung erleichtern auch zu erkennen welche angeblich wissenschaftliche Modelle und Theorien nur irreführende Ergebnisse der modernen Magie sind.


5.7. Wie die gesagten Institute der AGCh bilden?
(zum Anfang)
        In den Eigenschaften E1, E5 und E6, und in den Charakterisierungen der Institute AGCh sind die wichtigsten Eigenschaften der selbstständigen Angestellten dieser Institute gegeben.
        Die Staatsorgane China könnten in folgender Weise die AGCh bilden (d.h. die gesagten Operationen SOi, i=1,...,n-1, so zu bestimmen daß das System MSCn(tn), das die AGCh beinhaltet, erreicht wird):
Operation SO1: Die Institute IMP, IBG, II1, II2, IEW, IAg, IB, IBV, IVR, IAB, IMG (d.h. alle außer IHS) bilden aus:
i)    hochqualifizierten Angestellten der zuständigen Regierungsorgane und wissenschaftlicher Institute die willig sind das abstrakte Denken zu verstehen und  mit den weiter gesagten Angestellten (ii) und (iii) zusammen zu arbeiten um gemeinsame Vorschläge auszuarbeiten;
ii)   Informatiker die mathematisch denken, theoretische Informatik kennen, praktische Erfahrungen mit Informationssystemen haben und interessiert sind Probleme des Instituts AGCh, in dem sie arbeiten möchten, zu ekennen und lösen;
iii)  Mathematiker oder Physiker die eine kurze Ausbildung als Praxis orientierte Systeminformatiker haben und interessiert sind Probleme des Instituts, in dem sie arbeiten möchten, zu erkennen und lösen.
       Die gesagten Gruppen (ii) und (iii) sind deswegen wichtig weil sie das präzise, abstrakte System-Denken in den Instituten gestalten sollen. Sie müßen zugleich die Wirklichkeit in ihren neuen Fachbereichen, aus zuverlässigen Büchern und ihren mehr praktisch orientierten Kollegen der Gruppe (i), besser zu erkennen, und nur solche Modelle-Vorschläge zu entwickeln die den Tatsachen entsprechen.

       Einige Institute (z.B. IMP, II1, II2, IBV) könnten die Beratungs- und Planungsarbeiten für die zentralen Staatsorgane in kurzer Zeit aufnehmen. Andere müßten eine Phase der Einarbeitung durchmachen in deren sie Vorschläge, ausarbeiten um ausgereifte und durchdachte Ergebnisse und Pläne zu erhalten.
       Die größten Schwierigkeiten entstehen bei der Bildung des Instituts IHS für historisch-soziologische und psychologische Wirklichkeitserkennung und -bewertung, weil die meißten selbstständigen Angestellten eine ungefähr 2. jährige Selbstausbildung durchmachen müßen, nämlich:
a) Historiker, Soziologen, Politologen und Psychologen eine weiterausbildung im klaren, abstrakten System-Denken,
b) die gesagten Grupen (ii) und (iii) eine Ausbildung in den Fachgebieten Geschichte, Geselschaftslehre, Politologie und/oder Psychologie um die geselschafts-psychologische Wirklichkeit zu erkennen.
Eine effektive Zusammenarbeit der Gruppen (a) und (b) muß trainiert werden.
Operation SO2: Nachdem die Ziele der Operation SO1 erreicht wurden, sollten die Institute (außer IHS) imstande sein in ihren Fachbereichen in genügend klarer und abstrakter Weise realistische Vorschläge für die entsprechenden Staatsorgane zu machen. Die Zusammenarbeit zwischen Instituten der AGCh (und anderen wissenschaftlichen Instituten) muß weiter trainiert und vertieft werden um die Bedeutung des Fachwissens des Instituts im Kontext des Wissens der gesammten Akademie AGCh zu verstehen.
       Das Institut IHS sollte fähig sein Test-Vorschläge für die geselschaftliche Gestaltung Chinas auszuarbeiten nach den Prinzipien (pr1),...,(pr8), insbesondere dem Prinzip des optimalen Zusammenwirkens verschiedener geselschaftlicher und biologischer Subsysteme (d.h. menschlicher Biotope) im gesammtem System China. Auch die Erkennung und Bewertung verschiedener ausländischer Subsysteme (z.B. Konzerne, Banken, Organisationen die Zersetzungsideologien verbreiten), sind ein wichtiges Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts.
Operation SO3: Das Institut IHS soll voll einbezogen werden in die Planungen und Vorschlägen des Plenums der AGCh. Zugleich soll das Wissen und die Methoden der gesammten AGCh und die zentralen Steuerungsorgane (d.h. die zentralen Staatsorgane) zum Kern des "Gehirns" des Systems China konvergieren, das die Wirklichkeit in China und im Ausland erkennt, bewertet und optimale Handlungen ausführt.

Zitierte Literatur
[DAB]     S. Dabringhaus: Geschichte Chinas 1279 - 1949, R. Oldenbourg Verlag, München, 2006;
[FAI]      J.K. Fairbank: Geschichte des modernen China 1800 - 1985, Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co KG, München, 1989 (erste Ausgabe 1985, New York)
[FIT]       C. Fitzgerald: China. A short cultural history; The Cresset Press, London, 1961 (erste Ausgabe 1935);
[GGS]     A. Geiges, M. Georgen, B. Sengling: China; die Geschichte der Weltmacht vom ersten Kaiser bis zur Gegenwart, Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH, München, 2009;
[HSG]      H. Schmidt-Glintzer: Geschichte Chinas bis zur Mongolischen Eroberung; R. Oldenbourg Verlag, München, 1999;
[SC1]     A. Schurmann: Erstellung neuer Biotopen und Arten; http://www.home-a-schurmann.de/biother.html , 2009
[SC2]      A. Schurmann: Entwicklung menschlicher Biotopen und Bio-Systemen;  http://www.home-a-schurmann.de/menschsys.html
, 2009
[SPE]      J.D. Spence: The search for modern China; Norton & Co Ltd., New York * London, 1999.   

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Dr.-Ing. Alfred Schurmann ; Email: alfschurman@yahoo.de

Copyright 02 Juni 2010;   Letzte Korrektur am 15. Juli 2010
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